25. Juli 2014

Grazing ... His at Night von Sherry Thomas

Bildquelle: Goodreads
[Deutscher Titel: - ]

• Reihe: 1 von 1
• Mass Market Paperback: 417 Seiten
• Verlag: Bantam
• Erschienen im: Mai 2010
• Sprache: Englisch
• ISBN-13:  978-0553592443

Klappentext:

Love is hottest in the darkness before dawn.

Elissande Edgerton is a desperate woman, a virtual prisoner in the home of her tyrannical uncle. Only through marriage can she claim the freedom she craves. But how to catch the perfect man?

Lord Vere is used to baiting irresistible traps. As a secret agent for the government, he’s tracked down some of the most devious criminals in London, all the while maintaining his cover as one of Society’s most harmless—and idiotic—bachelors. But nothing can prepare him for the scandal of being ensnared by Elissande.

Forced into a marriage of convenience, Elissande and Vere are each about to discover that they’re not the only one with a hidden agenda. With seduction their only weapon—and a dark secret from the past endangering both their lives—can they learn to trust each other even as they surrender to a passion that won’t be denied?
Quelle: Goodreads
Kurz und Knapp:

So dieses Mal eine nicht unbedingt kurze, dafür aber unausgereifte Rezension... Uralt, ich kann mich an den Roman wenig erinnern, deshalb hier nur meine Notizen, besser spät als nie. ;-)

--- Am Anfang war ich skeptisch, wegen dem Spionageplot, da ich auf so etwas meistens nicht stehe und hoffte, dass der hoffentlich keine große Rolle spielt (mehr dazu am Ende ;-))
--- Vere war mir anfangs sehr sympathisch, durch seine imaginäre Traumfrau bekommt sein Charakter einen romantischen Touch. Die Rolle des Idioten spielt er mit Bravour, allerdings wundert es mich, dass es das ganze für so viele Jahre aufrecht erhalten konnte, da der dumme Vere überhaupt nichts mit dem echten Vere gemeinsam hat.
--- Er benimmt sich in seiner Rolle so dümmlich, dass es kein Wunder ist, dass Elissande Freddy bevorzugt, und das sollte er eigentlich auch bemerken und deshalb nicht ganz so eifersüchtig werden und vielleicht versuchen hinter die Fassade blicken
--- Es ist schade, dass er sich nach einem Abend eine Meinung über Elissande bildet und von dieser auch nicht mehr abweichen möchte, auch wenn er mehr über sie erfährt und vielleicht nur 1 und 1 zusammenzählen müsste, aber ohne das Missverständnis würde der Story auch der Antrieb fehlen
--- Vere benimmt sich wirklich wie ein Arschloch, sodass man es verstehen könnte, wenn Eli ihn hassen und sich nicht in ihn verlieben würde, sie kennt seine Gründe schließich nicht. Ich kann ihn jedoch auch verstehen. Lieber sie verletzen als sich selber. Nur ist das eben nichts, was man macht, wenn man jemanden liebt. Er möchte einfach an seiner Traumfrau festhalten, was romantisch, aber eben auch dumm ist. Diese ganze Eifersuchtstour nervt deswegen noch mehr. Er handelt schlichtweg egoistisch, aber doch nachvollziehbar und bleibt dadurch für mich immer noch sympathisch, auch wenn er sich beschissen verhält. Aber es muss jeder Leser für sich entscheiden, ob er es verstehen kann und deshalb noch sympathisch finden kann
--- Die Geschichte ist nicht originell, außer Vere, der sich durch seine Rolle und Träume von anderen Protagonisten abhebt
--- Eli ist richtig sympathisch und intelligent, das genaue Gegenteil von Vere. Sie spielt auch eine Rolle, vorverurteilt ihn aber nicht als sie bemerkt, dass er auch eine Rolle spielt, ohne zu wissen warum er diese Rolle spielt. Sie vertraut ihm und lässt ihre eigene Rolle fallen und zeigt ihr wirkliches Ich. Nur durch ihre liebevolle Art ist es überhaupt möglich, dass sie sich in ihn verliebt. Er dagegen vertraut ihr nicht und ist engstirnig, anstatt sein Glück mit den Händen zu greifen und ihre Steilvorlage anzunehmen, hält er lieber Abstand und versucht stur weiter an seiner imaginären Traumfrau festzuhalten. Und diese Idiotie macht ihn sympathisch und ich als Leser habe ihn für seine Dummheit, die ihm sein Glück kosten könnte, fast bemitleidet
--- Vere ist wirklich ein schwieriger Held, er ist ein Träumer, ein gerissener Spion, ein guter Schauspieler, ein Idiot, nicht nur in seiner Rolle, der leidenschaftliche Liebhaber und ein Arschloch und doch habe ich ihm gewünscht glücklich zu werden
--- Das Ende hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich sonst solche Krimiplots nicht mag
---  Der Spionageplot spielt Gott sei Dank nur eine kleine Rolle

Meine Probleme: 

--- Den Unterschied zwischen dem leidenschaftlichen Vere und dem Idioten Vere müsste Eli schneller erkennen
--- Leidenschaft ersetzt leider keine Romantik

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥


Kommentare:

  1. Wunderte mich schon, kam mir so vor, als wenn du das Buch vor Ewigkeiten gelesen hättest. Lag ich ja richtig :D

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  2. Ich hab nachgeschaut, es war Mai 2011... Ich weiß noch, dass ich damals in einer Vorlesung (Mathematische Biologie?) immer Notizen zu Bücher gemacht, die ich vor kurzem wiedergefunden habe. :D

    Ich muss einfach mal meine Entwürfe durchgehen, manchmal habe ich gar nichts, manchmal viel geschrieben und dann einfach raushauen, wo ich mehr geschrieben habe. Erinnern tue ich mich ohnehin nicht mehr, da kann ich auch die damaligen Notizen nutzen.

    Bei "His at Night" erinnere ich mich nur an eine Szene, wo sie sich auf seinen Schoss setzen soll, er irgendwie ein Arschloch war und an mehr nicht. Meine Notizen haben mich ziemlich überrascht. XD

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Liebe Grüße,
Lucina

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