9. Januar 2014

Lucina blickt zurück #8 - Auf die Enttäuschungen von 2013

So lieber etwas später als nie, hier der Posts mit den Flops und Enttäuschungen des letzten Jahres... Im Gegensatz zu Höhepunkten, gab es davon im letzten Jahr deutlich mehr als ich gehofft hatte. Aber ich hoffe, dass das neue Jahr mehr Höhepunkte und weniger Enttäuschungen bereit hält!

Absolut schlechtester Roman: "Die Tränen des Lichts" von Deborah Chester 


Ich war gar nicht, wie lange ich an dem Roman gelesen habe, ziemlich lange und ich war SO froh ihn endlich zu Ende gelesen zu haben. Die Übersetzung ist schlecht. Die Geschichte ist langweilig. Die Liebesgeschichte absolut erzwungen und kein bisschen romantisch. Die Heldin ein einziger Stereotyp. Und die Autorin vergisst dem Leser die Welt noch einmal zu erklären und das nicht, weil es sich um den zweiten Band einer Reihe handelt, sondern einfach nur die Fortsetzungsreihe einer anderen Reihe. Hallo? Was soll der Mist. Wenn ich eine neue Reihe anfange, soll bitte auch alles wichtige erklärt werden und nicht GAR NICHTS! Echt der Roman ist so überhaupt nicht zu empfehlen...


Größte Enttäuschung #1: "No Good Dukes Goes Unpunished" von Sarah MacLean


Er hat von mir zwar 3 Sterne bekommen, aber das auch nur, weil ich Sarah MacLean als Autorin schätze und weil ich schon deutlich schlechtere Historicals gelesen habe. Aber was die größten Enttäuschungen angeht steht der Roman ziemlich weit oben. Ich habe mir viel erwartet und wenig bekommen. Das ist das Problem an hohen Erwartungen, man wird zu oft enttäuscht.

Größte Enttäuschung #2: "Losing Lila" von Sarah Alderson


Nachdem mir "Hunting Lila" echt richtig gut gefallen hat, hatte ich hohe Erwartungen an den zweiten Band und auch hier wurde ich stark enttäuscht. Der zweite Band macht das noch falscher was der erste Band falsch gemacht hat und macht das nicht mehr richtig, was "Hunting Lila" so gut gemacht hat. Insgesamt gibt es schlechtere Romane, aber im Vergleich ist der zweite Band der Reihe sehr schwach.

Auch wenn ich "Wild Cards" von Simone Elkeles noch nicht zu Ende gelesen habe wäre zumindest der Teil, den ich gelesen habe schon einmal eine Enttäuschung des letzten Jahres, wegen ich auch noch nicht mehr gelesen habe. Der Anfang war einfach nur grauenhaft schlecht und von Simone Elkeles war ich eigentlich anderes gewöhnt und nicht so einen Schrott von Einstieg in einen Roman. Ich kann gar nicht sagen, wie kacke ich den Anfang fand...


Autoren-Enttäuschungen


Zum einen muss ich hier wirklich Kai Meyer nennen. Ich hatte im Vorfeld so viel Gutes über ihn gehört und so gut wie immer begeisterte Stimmen und als ich dann die ersten beiden Bände der Arkadien-Reihe aus der Bibliothek ausgeliehen und gelesen hatte kam die Ernüchterung. Die Geschichten haben nette Ideen, aber die Charaktere und die Handlung konnten  mich nie emotional fesseln oder sonst irgendwie großartig begeistern. Für mich sind das "Einmal gelesen und dann sofort wieder aus dem Gedächtnis gelöscht"-Bücher. Sehr schade, den letzten Band der Arkadien-Trilogie werde ich vielleicht irgendwann lesen, dann aber wahrscheinlich nie wieder etwas von Kai Meyer. Er ist wohl einfach kein Autor für mich.

Enttäuscht hat mich leider auch Sarah MacLean. "One Good Earl Deserves A Lover" war im Januar zwar mein Monatshighlight und hat mir auch richtig gut gefallen, aber "No Good Duke Goes Unpunished" hat den guten Eindruck ausradiert und einen fahlen Geschmack in meinem Mund hinterlassen, denn der Roman war wirklich kein Highlight. Deswegen ist er auch eine meiner Enttäuschungen des letzten Jahres. Es gibt schlechtere Romane, aber besonders von Sarah MacLean hätte ich einen wirklich guten Historical erwartet und nicht so einen mittelmäßigen Historical.

Fazit:


Tja, das waren die Enttäuschungen des letzten Jahres... Eigentlich fast alles was ich gelesen habe, was kein Highlight war. XD Für mich einfach viel zu viele, es gab einfach kaum Highlights und damit viel auch meine Leselust mit jedem schlechten Roman, den ich angefangen habe langsam immer mehr ab.

Ansonsten kann ich hier nur auf die ganzen Mittelmaß Historicals von Miranda Neville und Elizabeth Boyle hinweisen, die ich in den ersten beiden Monaten von 2013 gelesen habe. Allesamt nicht besonders herausragend, aber ich habe eben auch nicht viel mehr erwartet. Tja, die anderen durchschnittlichen Historicals, die ich angefangen habe, habe ich dann einfach nicht mehr beendet und ich habe einige angefangen... *seufz*

Kommentare:

  1. Ohje, BITTE Kai Meyer nicht allein anhand seiner Arkadien-Reihe beurteilen und abschreiben! Ich bin nämlich auch großer Fan von ihm und fand diese Reihe auch sehr enttäuschend, das kann er wirklich besser! (Asche & Phönix fand ich jetzt zum Beispiel auch nicht so den Knaller) Vielleicht versuchst du es mal mit seiner Merle-, Wellenläufer- oder Wolkenvolk-Trilogie :) Oder Frostfeuer, wenns ein Einzelband sein soll. Liebe Grüße <3

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    1. Hmm, okay, vielleicht hast du Recht. Normalerweise gebe ich Autoren auch mehrere Chancen, die wären dann aber hier an einer Trilogie verbraten wurdne. Bei der Merle-Trilogie weiß ich, dass sie wohl nicht mit Happy End endet, deswegen wollte ich die Reihe nicht lesen, aber vielleicht versuche ich es irgendwann doch noch einmal mit einem seiner früheren Werke und nicht unbedingt mit seinen neusten Romanen (gute Ideen hat er ja auf jeden Fall!). :)

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  2. Langsam kriege ich die Krise an der Kommentarfront - jetzt schreibe ich am PC und der Kommentar wird verschluckt? XD Neuer Anlauf...

    Nun ja, stimme Anonym jedenfalls zu, die Merle-Trilogie ist ganz toll. Und ich mochte auch "Das Buch von Eden". Aber ich gebe zu, mit Liebesgeschichten hat er es nicht so.

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Liebe Grüße,
Lucina

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