31. Juli 2013

Lucina blickt zurück #3 ... Auf ihre Neuzugänge vom Februar

Der Februar ist ein Monat, bei dem ich es tatsächlich geschafft habe, fast alle meine Neuzugänge inzwischen gelesen zu haben, die meisten sogar schon im Februar. Ein Foto gibt es ebenfalls keins, da ich wieder nicht zu Hause bin, um ein Bild von meinen Neuzugängen zu machen. Die ungelesenen Romane sind alles Historicals, auf die ich zur Zeit weniger Lust habe, ich lese gerade lieber Jugendbücher.

Schon gelesen:

  • "Cinder" von Marissa Meyer: Ein wunderbarer Roman, den ich an einem Tag durchgelesen habe. Eine Rezension gibt es auch schon. Wer den Roman noch nicht gelesen hat, sollte es wirklich tun, er ist wirklich toll! (*in Melanies Richtung blick*) Nachdem ich gehört hatte, dass der Roman etwas für Sailor Moon Fans ist, die Cinderalla-Nacherzählungen mögen,, musste ich ihn einfach kaufen, ich habe allerdings auf das Erscheinen von "Scarlet" warten wollen, falls mir die Reihe zu gut gefällt und ich gleich mehr von ihr lesen will. :D
  • "Die For Me" von Amy Plum: Habe ich diesen Monat erst gelesen und hat mir gut gefallen. Nicht besonders innovativ, aber unterhaltsam, also ein nettes paranormales Jugendbuch. Ich hatte auch nicht erwartet, dass mir der Roman gar nicht gefällt, nachdem was ich so alles gehört hatte. Ich wollte den Roman auch schon länger kaufen, habe dann aber doch noch gewartet bis das Erscheinen vom dritten und letzten Teil der Trilogie in greifbarer Nähe war. Eine Rezension ist ebenfalls schon vorhanden. 
  • "Scarlet" von Marissa Meyer: Und natürlich musste ich gleich die "Fortsetzung" lesen, also eine die die Geschichte weitererzählt, aber mit neuen Protagonisten. Cinder taucht natürlich auch auf. "Scarlet" hat mir nicht ganz so gut gefallen wie "Cinder", dafür waren die Protagonisten im Gegensatz zu Kai und Cinder etwas zu blass, aber die Reihe insgesamt ist richtig geil.
  • "The Earl and Fairy (Band 4)" von Ayuko: Der letzte Band der "Earl and Fairy"-Manga-Reihe. War sehr schön zu lesen, aber nicht so gut, wie erwartet, ich hätte mir am Ende etwas mehr Romantik erhofft.
  • "Hunting Lila" von Sarah Alderson: Eine wirkliche Überraschung. Es gab zwar viele Logiklücken, aber der Held war einfach toll und auch die Ideen fand ich ganz nett. Ich war zumindest ziemlich gefesselt, von der spannenden Story, trotz ihrer Schwächen.
  • "Easy" von Tammara Webber: Wieder eine Überraschung. Meine erste New Adult Erfahrung, bei der ich mich aber wieder frage, was an New Adult jetzt anders sein soll als an normalen Contemporary Romanen. Easy war wirklich gut, aber für mich eben einfach ein sehr gut Contemporary Roman, nur nicht ganz so explizit, wie man das teilweise kennt. Sehr empfehlenswert.
  • "Kirschroter Sommer"/"Türkisgrüner Winter" von Carina Bartsch: Zwei Romane, die wohl eher New Adult/Contemporary sein sollen, was auch daran liegt, dass die Charaktere erwachsen sind, die für mich aber eher in Richtung Jugendbücher gingen. War für mich eine Mischung aus "Anna and the French Kiss" und "Easy", nur für jüngere Leser. Besonders der erste Band war sehr schön und auch spannend, aber zweiten Band nervt das ganze Hin und Her wirklich. Trotzdem, sehr schöne Reihe, nicht perfekt, aber gut für Zwischendurch.
  • "Losing Lila" von Sarah Alderson: Die Fortsetzung von "Hunting Lila" hat mir nicht so gefallen. Ich weiß nicht, es gab zu viele Ungereimtheiten und die Liebesgeschichte hat ihren Reiz verloren. "Losing Lila" war zwar interessant, aber bei weitem nicht so gut wie der erste Band.

Noch auf dem SuB:

29. Juli 2013

Meeting ... Die For Me von Amy Plum

Quelle: Goodreads
[Deutscher Titel: Von der Nacht Verzaubert ]

• Reihe: 1 von 3
• Hardcover: 341 Seiten
• Verlag: HarperTee
• Erschienen am: 10. Mai 2013
• Sprache: Englisch
• ISBN-13: 9780062004017
• Leseprobe: HarperTeen

Klappentext:

In the City of Lights, two star-crossed lovers battle a fate that is destined to tear them apart again and again for eternity.

When Kate Mercier's parents die in a tragic car accident, she leaves her life--and memories--behind to live with her grandparents in Paris. For Kate, the only way to survive her pain is escaping into the world of books and Parisian art. Until she meets Vincent.

Mysterious, charming, and devastatingly handsome, Vincent threatens to melt the ice around Kate's guarded heart with just his smile. As she begins to fall in love with Vincent, Kate discovers that he's a revenant--an undead being whose fate forces him to sacrifice himself over and over again to save the lives of others. Vincent and those like him are bound in a centuries-old war against a group of evil revenants who exist only to murder and betray. Kate soon realizes that if she follows her heart, she may never be safe again.
Quelle: Goodreads
Kurz und Abgehackt:

• unterhaltsam und fesselnd
• seicht und ziemlich durchschnittlich
• den Protagonisten fehlt es an Ecken, Kanten und Charakter
• innovationsarm
• lesenswert, aber nicht unbedingt empfehlenswert

Lang und Ausführlich:

Lost In ... When She Was Wicked von Anne Barton

Quelle: Goodreads
Begonnen am: 26.7.2013
Letztes Update: 29.07.2013
Status: am lesen
Seite: 230 von 379

26.07.2013 (Seite 64):

Nach dem ich in den letzten Monaten viele Historicals angefangen und nicht beendet habe, habe ich gestern Nacht/Abend einen neuen Versuch mit "When She Was Wicked" von Anne Barton versucht und bin bisher schon überzeugter als von den anderen beiden Historicals von Sally MacKenzie und Vicky Dreiling, die hier liegen. Die Geschichte ist zwar auch ziemlich unrealistisch, wie bei Vicky Dreiling, aber es fühlt sich nicht ganz so lächerlich an. Ich meine, es soll wohl Cinderella-like sein, Tochter eines enterbten Viscount-Sohns, die für wenig Geld als Seamstress arbeitet (unter ihren schrecklichen Klamotten natürlich toll aussieht) und reiche Adlige erpresst, um Geld für die Medikamente ihrer Mutter zu bekommen, versucht einen mega-genial-aussehenden unverheirateten Duke (mit dunkler Vergangenheit) mit einem Geheimnis seiner Schwester zu erpressen, wird von ihm erwischt und bei ihm angestellt, die komplette Garderobe, seiner gerade aus der Trauerzeit verabschiedeten jüngeren Schwestern zu entwerfen, weil er so Mitleid mit ihr hat oder die Gesellschaft vor ihr schützen will (was nicht so klar wird). Unrealistisch ohne Ende, aber irgendwie interessant. Er ist wenigstens verwirrt, weil er nicht so ganz genau weiß, warum er das macht und sie ebenfalls.

Wie gesagt, die Geschichte geht auch noch unrealistisch weiter, fasziniert mich aber. Allerdings habe ich so meine Sorge, dass mir die Liebesszenen nicht so gefallen werden, aber mal schauen.

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29.07.2013 (Seite 230)

So inzwischen habe ich einige Seiten weitergelesen und muss zugeben, die Geschichte wird schlechter. Am Anfang war es eine nette 4 Sterne Geschichte, nun ist es ein sehr, sehr mittelmäßiger 3 Sterne Roman. Dies liegt an der sehr durchschnittlichen Handlung. Alles ist schon einmal da gewesen, für langjährige Historical-Leser bietet der Roman nichts neues und ist zudem noch ziemlich modern angehaucht. Vieles wäre damals wahrscheinlich nicht möglich gewesen, was aber kein Problem wäre, wenn die restliche Handlung besser wäre. Aber so hat mich vieles einfach gestört, z.B. folgendes Beispiel: Die Schwestern des Dukes nehmen die Heldin als "Companion" auf eine elitäre Landhausparty mit, weil sie sie einfach so gern haben und so. Und sie hat vielleicht vier alte Kleider, sie ist schließlich eine arme Schneiderin. Was ihr kurz vor Abreise einfällt und natürlich noch rechtzeitig mehr oder weniger behoben wird. Das ist aber Owen gar nicht eingefallen als er zugestimmt hat? Das wäre damals einfach nicht passiert. Sie ist eine einfache Angestellte. Sie passt auch gar nicht dort hinein. Ich weiß nicht. Auch sonst ist viel nicht ganz so logisch.

Own ist ein unscheinbarer charakterloser Held, der nicht unnett ist, aber nicht auffällt. Natürlich mit dunklem Familiengeheimnis. Der Vater beging Selbstmord nachdem die untreue Ehefrau auf den Kontinent "ausgewandert" ist. *gähn* Wie innovativ.
Die Heldin ist natürlich Enkelin eines Viscounts, was allerdings ein Geheimnis ist. Ansonsten mit einem Hang sich immer schlecht zu machen. Sie ist ja so hässlich und unscheinbar. Und hat keine Nettigkeiten verdient und auch sonst nichts. Und kein Duke oder sonst wer könne jemanden wie sie lieben. Und so weiter und so fort. Es nervt irgendwann. Außerdem ist es ziemlich durchgekaut, solche Heldinnen gab es schon zu Genüge, sodass ich allgemein nichts finde, weshalb man den Roman lesen sollte. (Bisher zumindest nicht).

Einzig Olivia und besonders Rose, die jüngeren Schwestern von Owen bleiben im Gedächtnis, die beiden sind einfach sympathisch und süß. Wie es mit ihren Schwärmereien weitergeht interessiert mich wirklich, der Rest leider nicht.

28. Juli 2013

Meeting ... Cinder von Marissa Meyer

[Deutscher Titel: Wie Monde So Silbern ]

Quelle: Goodreads
• Reihe: 1 von 4
• Hardcover: 387 Seiten
• Verlag: Feiwel & Friends
• Erschienen im: Januar 2012
• Sprache: Englisch
• ISBN-13: 9780312641894
• Leseprobe: auf der Autorenhomepage

Klappentext:

Humans and androids crowd the raucous streets of New Beijing. A deadly plague ravages the population. From space, a ruthless lunar people watch, waiting to make their move. No one knows that Earth’s fate hinges on one girl. . . .

Cinder, a gifted mechanic, is a cyborg. She’s a second-class citizen with a mysterious past, reviled by her stepmother and blamed for her stepsister’s illness. But when her life becomes intertwined with the handsome Prince Kai’s, she suddenly finds herself at the center of an intergalactic struggle, and a forbidden attraction. Caught between duty and freedom, loyalty and betrayal, she must uncover secrets about her past in order to protect her world’s future.
Quelle: Goodreads
Kurz und Abgehackt:

• spannend und fesselnd
• berührend und witzig
• kein großer SciFi und Technik Schwerpunkt
• Märchenneuinterpretation
• etwas für Sailor Moon Fangirls (und natürlich auch Fanboys :D)
• süße Liebesgeschichte
• sympathischer Held und starke Heldin


Lang und Ausführlich:

26. Juli 2013

Lucina blickt zurück #2 ... Auf ihre Neuzugänge im Januar

Wow, im Januar gab es wieder einmal sehr viele Neuzugänge (28 um genau zu sein), von denen ich wegen meiner Bachelorarbeit noch nicht besonders viele gelesen habe. Das meiste waren Reihenteile, sodass ich inzwischen fast alle Reihen komplett hier stehen habe, die ich komplett hier stehen haben möchte. Ansonsten waren auch recht viele Nachkäufe dabei.

(Der Post ist schon seit Monaten fertig, aber ich kam nie dazu, ein Foto mit den Neuzugängen zu machen und da ich zur Zeit nicht zu Hause bin fällt das auch immer noch weg. Vielleicht reiche ich ein Foto nach, wenn ich wieder bei mir bin und Zeit für ein Fotoshooting habe. Den Post will ich euch allerdings nicht vorenthalten.)

Schon gelesen

  • "The Dangerous Viscount" von Miranda Neville: Habe ich schon rezensiert, da kann man alles wichtige nachlesen, den Roman kann aber auch sonst mit zwei Wörtern beschreiben: Umständlich und Missverständnisse! Gekauft, um die Reihe zu vervollständigen und weil ich die Idee eines jungfräulichen Helden interessant fand.
  • "Confessions From An Arranged Marriage" von Miranda Neville: Auch schon rezensiert, nur etwas besser "The Dangerous Viscount". Auch sehr umständlich was die Liebesgeschichte angeht. Gekauft, weil ich gedacht habe, dass die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten Potential hat.
  • "Practically Wicked" von Alissa Johnson: Die Rezension kam im Februar online. War ein typischer Alissa Johnson, romantisch und sehr locker-leicht, nette Unterhaltung, aber nicht sonderlich fesselnd. Gekauft, weil ich Alissa Johnsons Romane im Allgemeinen mag und er zur selben Reihe wie "Nearly A Lady" gehört.
  • "Something About Emmaline" von Elizabeth Boyle: Auch schon rezensiert, konnte mich nicht wirklich begeistern. Habe ich nur gekauft, weil ich überall gehört habe, dass der Roman SO gut sein soll... naja...
  • "Love Letters From A Duke" von Elizabeth Boyle: Bisher der beste Band der Reihe, aber wie alle anderen Boyles, sehr, sehr unrealistisch und unglaubwürdig, aber unterhaltsam. Nur gekauft, um die Reihe zu vervollständigen und weil ich Interesse an Band 5 hatte und vorher Band 3 und 4 lesen muss. Eine Rezension gibt es auch schon.
  • "One Good Earl Deserves A Lover" von Sarah MacLean: Der einzige fünf Sterne Roman im Januar, also ein schönes Highlight zum Ende des Monats... Schon lange vorbestellt, ich meine ein neuer MacLean, den MUSSTE ich haben und sofort lesen! Eine Rezension gibt's auch schon.
  • Anna and the French Kiss von Stephanie Perkins: Auch von JessUnbound. Schon sehr lange auf meiner Wunschliste, außerdem brauche ich mehr YA auf meinem SuB. Ich war begeistert, trotz der ganzen und nicht wenigen Schwächen. Eine Rezension wird vielleicht noch folgen (bei dem Roman fällt mir das Rezensionsschreiben echt schwer).

Nachkäufe waren "The Prize" von Julie Garwood und "The Highlander's Touch" von Karen Marie Moning. "The Prize" hatte ich schon auf Deutsch gelesen, "Die Braut des Normannen" besitze ich sogar als HC auf Deutsch. Es müsste ein Medieval sein, der mir damals sehr gut gefallen hat und da ich alle ihre Medievals irgendwann noch einmal lesen möchte, wenn ich meinen SuB in ferner Zukunft weiter abgebaut habe. Es ist geplant und ich WILL das schaffen... *hust* Den Karen Marie Moning besitze ich sogar schon auf Englisch, nur in einer alten abgegriffenen Ausgabe, die gar nicht zu den recht schönen neueren Ausgaben passt. Die Reihe will ich im übrigen auch irgendwann re-readen, da es wahrscheinlich die einzige paranormal geprägte Reihe ist, die mir gefallen hat.
Dann habe ich noch die beiden Bände aus der Fairleigh Sister-Reihe von Teresa Medeiros gekauft und zwar "A Kiss To Remember" und "One Night Of Scandal". "A Kiss To Remember" hatte ich ja erst vor kurzem gelesen und besitze ich in einer miffigen TB-Ausgabe und jetzt habe ich mir den Roman als gebrauchtes HC gekauft. "One Night of Scandal" besitze ich schon auf Deutsch und habe ich auch schon auf Deutsch gelesen und habe mir nun endlich die englische Ausgabe gekauft, da ich deutsche Historicals einfach nicht mehr lesen kann und ich "Eine skandalöse Lady" damals echt gut fand, zumindest habe ich 5 Sterne vergeben (weiß aber nicht wieso, wenn ich ehrlich bin).

Dann habe ich noch "Seeking Crystal" von Joss Stirling gewonnen und zwar die signierte Ausgabe. Außerdem habe ich "Football for Dummies" von meinem ehemaligen Klassenkameraden ematti geschenkt bekommen. Ich bin total der American Football Fan und habe mich riesig darüber gefreut. :)

Noch auf dem SuB

25. Juli 2013

Grazing ... Waiting at Eros von Rosemary Laurey

Quelle: Kindle
[Deutscher Titel: - ]

• e-Book: ca. 14 Seiten
• Verlag: Ellora's Cave
• Erschienen am: 16. März 2009
• Sprache: Englisch
• ASIN: B003SX0Y6Q

Kurzbeschreibung:

Blush: This is a suggestive romance (love scenes are not graphic).

Would you keep a five-year-old appointment with an old lover? What if you weren’t the only one?
Quelle: Amazon
Kritik:

Wie heißt es so schön in der Beschreibung zu "Waiting at Eros": Blush: This is a suggestive romance (love scenes are not graphic). Okay, die Liebesszenen sind wirklich nicht besonders bildlich und explizit beschrieben, denn es gibt überhaupt gar keine! Romantik oder ähnliches fehlt leider ebenfalls völlig, was mich nach der Beschreibung wirklich sehr gewundert hat. Also wer eine unerotische Kurzgeschichte sucht ist hier absolut an der richtigen Stelle. Also als "Romance" kann man diese Kurzgeschichte wirklich nicht bezeichnen, höchstens als eine sehr kurze Frauen-Shortstory. Vier Frauen treffen sich am Piccadilly Circus, alle haben eine Sache gemeinsam: Sie warten auf: Timor! Mehr will ich nicht verraten, da bei "Waiting at Eros" eigentlich nichts wirklich passiert. Es ist wirklich unglaublich, wie man sich auf so wenigen Seiten fast zu Tode langweilen kann.
Allein für den Epilog, der einigermaßen überraschend ist gibt es eine etwas bessere Bewertung als die Geschichte meiner Meinung nach verdient hätte und zwar fast schon viel zu gutmütige 2 Herzen.. Gott sei Dank war die Geschichte so kurz, da habe ich wenigstens nicht noch mehr meiner Zeit verschwendet, den Zeitverschwendung war das Lesen dieses e-Books wirklich. Also Vorsicht vor der "Blush"-Reihe von Ellora's Cave, die sind höchstwahrscheinlich gar keine Romances.


Bewertung: ♥ ♥ 


23. Juli 2013

Lost In ... What A Wicked Earl Wants von Vicky Dreiling

Quelle: Goodreads
Begonnen am: 10.7.2013
Letztes Update: 23.07.2013
Status: am lesen
Seite: 34 von 408

23.07.2013:

Nun habe ich mehrere Tage lang immer ein paar Seiten gelesen und kann bisher bestätigen, was ich vorher befürchtet habe: Mir schwant Böses. Bisher war ich von Vicky Dreilings Romanen immer recht angetan, trotz ihrer Schwächen, aber "What A Wicked Earl Wants" kann mich gleich zu Beginn gar nicht reizen. Es kommt einfach kein "Historical"-Gefühl auf, was immer schon Vicky Dreilings Schwäche war, aber hier wirkt alles so "out of place" und irgendwie so furchtbar lächerlich konstruiert.

Ich meine eine hübsche, junge Pfarrers-Tochter und Witwe, Laura, vom Land kommt mit 17-jährigem rebellischen Stiefsohn nach London, wo der Held den Sohn beim Saufen mit Freunden auf einer Abendveranstaltung sieht, bei der er gerade auf der Suche nach einer neuen Geliebten ist (und die mysteriöse Witwe, von der geredet wird, die aber keiner gesehen hat, wäre da doch gar nicht so unpassend, oder?). Nun ja, die Heldin sucht nun also nach ihrem Stiefsohn, der den Flachmann mit dem Alkohol versteckend, natürlich nichts schlimmes getan haben will. Der herzallerliebste Held, Bell, aus voller Sorge für die arme Frau, eine Ausrede suchend sich mit ihr zu treffen, sieht den Flachmann und will ihr nun also unbedingt davon berichten, wie ihr Sohn ihr auf der Nase herumtanzt, schließlich kann er sich nicht vorstellen, dass die überforderte, vielleicht weil hübsch und jung, das nicht selber mitbekommt, z.B. anhand eines eindeutigen Alkoholatems. Und natürlich kommt gerade nachdem die Heldinj verschwunden ist deren Patronin, Lady Atherton, vorbei, die den Helden davor warnt sich auf die Heldin zu stürzen, sie ist kein Geliebten-Material, sagt ihm aber dennoch ihren Namen, anmerkend, dass er sie ihn Ruhe lassen soll. Hallo? Das ist doch schon bescheuert. Was geht es ihn an, ob der Sohn lügt? Wieso muss er das persönlich erledigen? Wieso sagt ihm Lady Atherton den Namen, auch wenn er doch so ein schlimmer Finger ist? Sie kann auch den Flachmann nehmen und es ihr ausrichten. Das hätte ich jedenfalls getan, seine Ausrede, war doch SO offensichtlich. Sehr komisch alles. Besonders wenn man an die Zeit denkt.
Also fährt der Held zur Heldin, die ihn nicht empfangen will, weshalb er in den Raum stürmt und ihr davon berichtet. Just in dem Moment kommt natürlich der Vormund des Sohnes nach London, um seinen Neffen, um den er sich nie gekümmert hat, zu sich zu nehmen, der dringend eine männliche Hand benötigt, weil er sich, von den Eskapaden hörend, um seinen guten Ruf sorgt. Die Heldin, in großer Liebe zu ihrem Stiefsohn, macht nun das einzig (!) mögliche und erzählt ihm, im Beisein des Helden, von der Verlobung der beiden, bei dem der Held natürlich mitspielt, da die Heldin ja so schlimm erpresst wird von dem bösen, bösen Onkel. Der wird zwar skeptisch, als die beiden ihm erzählen, dass er die Verlobung geheim halten soll, geht dann aber schlussendlich doch wieder.
Da stellen sich mir zig Fragen. Der Held ist so ein schlimmer Finger, wieso ist der Vormund nicht dagegen, dass jemand mit so schlechten Ruf sich um seinen Neffen kümmert? Wieso spielt der Held mit? Er kennt sie nicht, wer sagt, dass sie ihn, reich wie Croesus, nicht in eine Ehe locken will, die er auf keinen Fall will? Oder er weiß, der Vormund muss es nicht ewig geheimhalten und was dann? Wann genau war der Vermund, noch unsympathisch wie er war, jetzt der schlimme Erpresser? Er hat sich nicht gekümmert und ist sicherlich ein unterkühlter Idiot, aber er ist der Vormund des Jungen. Er kann den Jungen nehmen und das war's. Damals war das sicherlich noch strenger als heute, dass hat nichts mit Erpressung und einem schlimmen Verhalten ihr gegenüber zu tun. Der Sohn macht Schwierigkeiten, sie bekommt sie nicht in den Griff. Punkt. Aus.

Boah, jetzt habe ich mich in Rage geschrieben, aber der Anfang ist SO lächerlich und unrealistisch und dabei WILL ich den Roman doch mögen... :(

22. Juli 2013

Grazing ... The Sword von Jean Johnson

Quelle: Penguin Books
[Deutscher Titel: Die Söhne der Insel ]

• Sons of Destiny: 1 von 8 (+1)
• Mass Market Paperback: 378 Seiten
Verlag: Berkley Paperback
• Erschienen am: 7. März 2008
• Sprache: Englisch
ISBN-13: 978-0425220603
• Leseprobe: hier

Klappentext:

Eight brothers, born in four sets of twins, two years apart to the day-they fulfill the Curse of Eight Prophecy. To avoid tempting their destiny, the brothers are exiled to Nightfall Island, a land where women are strictly forbidden. But, when the youngest of the mage-brothers rescues a woman from another universe, their world is altered forever.

Kelly Doyle had wanted to get away from the world. Threatened, attacked, and accused of witchcraft, Kelly had enough of her narrow-minded small town. And now she has somehow landed in another, magical dimension-the only woman in a realm inhabited by eight men who are desperately in need of a woman's touch.
Quelle: Goodreads

Kritik:

Und wieder so ein großer Fehlkauf, dabei Klang die Geschichte (in dem deutschen Vorschauheft) richtig gut und auch der Hintergrund hätte mir gefallen können wäre da nicht die Heldin gewesen. Ich gebe zwar zu, dass ich relativ früh dazu übergangen bin die Geschichte zu überfliegen, da ich die Protagonistin Kelly einfach nur richtig nervig fand und ich ihr "The Sword" mehr als nur einmal gerne an den Kopf geknallt hätte. Ich weiß wirklich nicht was der Held Saber an ihr findet, Kelly war einfach unheimlich dämlich und unausstehlich. Allerdings hat er sich zusammen mit seinen sieben Brüdern auch nicht wirklich mit Ruhm bekleckert, sie haben sich von Kelly herumkommandieren lassen wie kleine Kinder, so kam es mir jedenfalls vor. Vielleicht hätte ich mir trotz allem noch einen weiteren Band der Reihe gekauft, da ich die Brüder doch irgendwie sympathisch fand, im Gegensatz zu Kelly, und auch die Idee hinter der Reihe,  als ich dann aber erfahren habe, dass Kelly auch in den folgenden Bände mit einer nicht zu kleinen Rolle mitmischt, habe ich diese Idee dann schnell verworfen. Ich muss es nicht unbedingt haben, dass sich eine derartig nervige Tussi in die Liebesgeschichte anderer Personen zwängt. Daher wird "The Sword" auch einer der Romane bleiben, die ich niemals zu Ende lesen werde und ich sehe dies als einen weiteren Beweis dafür an, dass mir Fantasy/Paranormal Romances im Adult-Bereich einfach nicht liegen.

 

Bewertung: ♥ ♥

Grazing ... Versuchung von Mona Vara

[Originaltitel: Katharina. Schatten der Vergangenheit ]

• Taschenbuch: 460 Seiten
• Verlag: Club Bertelsmann
• Erschienen: 2008
• Sprache: Deutsch
• Leseprobe: hier

Klappentext:

In dem Moment, in dem Nikolai Brandanowitsch Katharina heiratet, wird aus dem Verführer ein Verführter!
Von Katharinas Großvater einst gedemütigt und aus seinem Heimatland vertrieben, will Nikolai nichts anderes, als sich an Katharina für das damals erlittene Unrecht zu rächen, indem er sie heiratet. Tatsächlich unterwirft er Katharina, die seinen erotischen Künsten nicht widerstehen kann, nach der Hochzeit in jeder Hinsicht seinem Willen und Katharina verfällt Nikolai mit Haut und Haar.
Doch Nikolai hat in keiner Weise mit der wilden Leidenschaft gerechnet, die seine Frau schon bald in ihm zu wecken versteht ...

Kritik:

Obwohl ich bisher von jedem von Mona Varas Romanen begeistert war, konnte mich diese Geschichte gar nicht fesseln. Zweimal habe ich den Roman begonnen und beide Male abgebrochen, da mich die Geschichte nicht in ihren Bann ziehen konnte. Eine abschließende Bewertung kann ich deshalb nicht abgeben, da ich den Roman wirklich relativ früh abgebrochen und den Rest nur überflogen habe, aber selbst da konnte ich der Story nichts abgewinnen. Vielleicht gebe ich "Versuchung" später noch einmal eine Chance, den Roman zu vertauschen, habe ich zumindest bisher auf wieder auf Eis gelegt, da ich von den Romanen der Autorin sonst immer angetan war und ich bisher kaum erotische Romane gefunden habe, die meinem Geschmack entsprechen. Mona Varas Romane sind fast die einzigen, die mir, was das Romantik und Erotik Verhältnis angeht, gefallen. Wer also sehr erotische Romane sucht, wird hier nicht fündig, es ist wirklich alles eher Vanilla. Einzig die Länge des Romans bereitet mir so meine Sorgen, da ich nicht glaube, dass die Handlung für über 450 Seiten ausreicht, sie war ja schon am Anfang reichlich mau. Und ob ich mich durch so viele Seiten Langweile kämpfen kann, ich vage es zu bezweifeln. Aber vielleicht habe ich beim durchblättern auch nur nicht mitbekommen, was für eine aufregende und tolle Geschichte noch auf mich wartet, ein Wiedersehen mit "Versuchung" kann also nicht komplett ausgeschlossen werden.

 

Bewertung: ♥ ♥


(Ein Cover gibt es leider nicht, da der Roman inzwischen von mir eingemottet wurde und ein Cover beim Verlag nicht mehr verfügbar war)