21. Dezember 2013

Meeting ... Crash Into You von Katie McGarry

Quelle: Goodreads
[Deutscher Titel: - ]

• Reihe: 3 von 4
• Hardcover mit Schutzumschlag: 474 Seiten
• Verlag: Harlequin Teen
• Erschienen im: November 2013
• Sprache: Englisch
• ISBN-13: 978-0373210992
• Leseprobe: Leseprobe beim Verlag

Klappentext:

From acclaimed author Katie McGarry comes an explosive new tale of a good girl with a reckless streak, a street-smart guy with nothing to lose, and a romance forged in the fast lane

The girl with straight As, designer clothes and the perfect life-that's who people expect Rachel Young to be. So the private-school junior keeps secrets from her wealthy parents and overbearing brothers...and she's just added two more to the list. One involves racing strangers down dark country roads in her Mustang GT. The other? Seventeen-year-old Isaiah Walker-a guy she has no business even talking to. But when the foster kid with the tattoos and intense gray eyes comes to her rescue, she can't get him out of her mind.

Isaiah has secrets, too. About where he lives, and how he really feels about Rachel. The last thing he needs is to get tangled up with a rich girl who wants to slum it on the south side for kicks-no matter how angelic she might look.

But when their shared love of street racing puts both their lives in jeopardy, they have six weeks to come up with a way out. Six weeks to discover just how far they'll go to save each other.
Quelle: Goodreads
Kurz und Knapp:

• Isaiah ist ein toller und lieber Held
• Rachel herzensgut und süß
• wieder viel Dramatik und zerrüttete Familien
• Isaiah und Rachel wissen schnell, dass sie den anderen mögen
• überhastetes Ende
• nervige und teilweise dümme Brüder (von Rachel)

Lang und Ausführlich:

Wieder ein sehr guter Roman in der Reihe von Katie McGarry, nachdem ich "Pushing the Limits" nicht wirklich gut fand, kann mich die Reihe inzwischen wirklich begeistern und zunehmend überzeugen.
Allerdings habe ich auch hier wieder gemerkt, dass ich mit Noah und besonders Echo (Protagonisten aus "Pushing the Limits") einfach nichts anfangen kann, immer wenn sie vorkamen waren sie mir irgendwie suspekt. Nicht unsympathisch, aber sie waren mehr oder weniger egal. Außerdem habe ich sie fast nicht mehr wiedererkannt, ebenso wie Isaiah, aber das ging mir bei Beth in "Dare You To" ähnlich. Man merkt erst in ihren eigenen Romanen, wie sie wirklich sind und das ist viel sympathischer als ich es erst vermutet hätte. Isaiah hätte ich mir ganz anders vorgestellt, aber er war in seinem Roman einfach ein toller Held. Nicht perfekt, aber mit einem guten Herz und besonders die ersten Szenen zwischen ihm und Rachel waren zuckersüß, ebenso wie Rachel. Rachel ist einfach niedlich, süß und unschuldig. Ich habe sie einfach sofort in mein Herz geschlossen, sie war einfach so eine reine Seele, mit der man einfach mitfühlen musste. Sie und Isaiah haben super zusammengepasst, weil sie mit den Autos gleiche Interessen hatten, aber sich charakterlich gut ergänzt haben. Sie hat mit ihrer Unschuld Isaiah Vergangenheit und seine Erfahrungen aufgewogen. Wobei Isaiah auch nicht so kriminell und gefährlich war wie man in den Vorgängerbänden vermuten konnte.

Aber ansonsten war vieles ähnlich wie in den Vorgängerbänden. Es gab sehr viel Dramatik und nur kaputte Familien. Gibt es in McGarrys Welt glückliche und normale Menschen? Scheinbar nicht, alle sind ziemlich "abgefu*kt". Aber in diesem Fall fand ich es nicht so übertrieben wie in "Pushing The Limits". Auch weil die Liebesgeschichte zwischen Rachel und Isaiah etwas weniger dramatisch war als in den Vorgängerbänden. Die beiden lernen sich kennen und mögen sich auf Anhieb und zeigen das auch. Es gibt zwar vieles was zwischen den beiden steht, besonders weil Rachel so unsicher ist und denkt, dass sie es nicht verdient hat geliebt zu werden und er sie nicht in seine Welt hineinziehen will, aber es ist nicht so, dass sich beide nicht entscheiden können, was sie von dem anderen wollen.
Auch Abby (kam die in der Vorgängerbänden vor?) und Rachel waren irgendwie süß miteinander, es ging zwar alles ziemlich schnell, aber ich fand die Freundschaft zwischen den beiden einfach niedlich. Unglaubwüridg, aber süß. Und hoffe, dass Abby einen netten Freund abbekommt und vielleicht auch irgendwann aus den Ghettos herauskommt. Vielleicht in einem zukünftigen Roman? Wer weiß.

Gestört hat mich nur, dass Isaiah ziemlich schnell über Beth hinweggekommen ist. Da hätte ich mir mehr Konflikte erhofft, außer ein paar "Eifersüchteleien" von Rachel, die sich als minderwertig gesehen hat im Vergleich zur starken und selbstbewussten Beth.
Auch das Ende war etwas zu überhastet, da hätte ich mir wirklich mehr erhofft. So war das zwar dramatisch, wirkte aber nicht abgeschlossen, deshalb auch der kleine Punktabzug. Irgendwie wirkte das Ende nicht rund, alles geht Schlag auf Schlag, aber emotional blieb ich auf der Strecke. Was war nun mit Rachels Vater? Der Familie? Alles so schnell gelöst? Auch mit Isaiahs Mutter? Und Rachels Mutter? Ach, da gab es keine wirkliche Konfliktauflösung, was ich überaus schade fand.

Richtig geärgert haben mich immer wieder Rachels Bruder. Nur Ethan und West konnten am Ende zeigen, dass sie ihre kleine Schwester doch lieben, aber zwischendurch habe ich ihre Brüder einfach nur verabscheut. Dumm, ignorant, egoistisch und einfach nur unsensibel sind ihre Brüder. Es ist kaum auszuhalten. Ich weiß nicht, ob ich mich auf Wests Roman freuen kann, aber bisher hat McGarry immer wieder gezeigt, dass ihre Charaktere oft nicht so sind wie es zu Beginn scheint.


Fazit:

Ein schöner Roman mit Schwächen, besonders das Ende ist überhastet. Ansonsten ein YA-Roman im Stil der Fuentes-Brüder-Romane von Simone Elkeles.
 

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥


Pushing The Limits
(wird fortgesetzt)

1) Pushing The Limits
1.5) Crossing The Line
2) Dare You To
3) Crash Into You
4) Take Me On - 20. Mai 2014

Kommentare:

  1. Trotz deiner Kritik freue ich mich nun trotzdem sehr auf die Geschichte von Isaiah, ich hab sie mir gestern auf den Kindle geladen, nachdem ich Dare to you innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen habe :-) Ich hätte auch gedacht, dass er etwas länger braucht, um über Beth hinwegzukommen, aber wer weiß :-)

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  2. Die Kritik ist ja auch nicht SO groß, ein paar Kleinigkeiten gab es, aber im Großen und Ganzen war die Geschichte einfach super. :D

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Liebe Grüße,
Lucina

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