29. Juli 2013

Lost In ... When She Was Wicked von Anne Barton

Quelle: Goodreads
Begonnen am: 26.7.2013
Letztes Update: 29.07.2013
Status: am lesen
Seite: 230 von 379

26.07.2013 (Seite 64):

Nach dem ich in den letzten Monaten viele Historicals angefangen und nicht beendet habe, habe ich gestern Nacht/Abend einen neuen Versuch mit "When She Was Wicked" von Anne Barton versucht und bin bisher schon überzeugter als von den anderen beiden Historicals von Sally MacKenzie und Vicky Dreiling, die hier liegen. Die Geschichte ist zwar auch ziemlich unrealistisch, wie bei Vicky Dreiling, aber es fühlt sich nicht ganz so lächerlich an. Ich meine, es soll wohl Cinderella-like sein, Tochter eines enterbten Viscount-Sohns, die für wenig Geld als Seamstress arbeitet (unter ihren schrecklichen Klamotten natürlich toll aussieht) und reiche Adlige erpresst, um Geld für die Medikamente ihrer Mutter zu bekommen, versucht einen mega-genial-aussehenden unverheirateten Duke (mit dunkler Vergangenheit) mit einem Geheimnis seiner Schwester zu erpressen, wird von ihm erwischt und bei ihm angestellt, die komplette Garderobe, seiner gerade aus der Trauerzeit verabschiedeten jüngeren Schwestern zu entwerfen, weil er so Mitleid mit ihr hat oder die Gesellschaft vor ihr schützen will (was nicht so klar wird). Unrealistisch ohne Ende, aber irgendwie interessant. Er ist wenigstens verwirrt, weil er nicht so ganz genau weiß, warum er das macht und sie ebenfalls.

Wie gesagt, die Geschichte geht auch noch unrealistisch weiter, fasziniert mich aber. Allerdings habe ich so meine Sorge, dass mir die Liebesszenen nicht so gefallen werden, aber mal schauen.

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29.07.2013 (Seite 230)

So inzwischen habe ich einige Seiten weitergelesen und muss zugeben, die Geschichte wird schlechter. Am Anfang war es eine nette 4 Sterne Geschichte, nun ist es ein sehr, sehr mittelmäßiger 3 Sterne Roman. Dies liegt an der sehr durchschnittlichen Handlung. Alles ist schon einmal da gewesen, für langjährige Historical-Leser bietet der Roman nichts neues und ist zudem noch ziemlich modern angehaucht. Vieles wäre damals wahrscheinlich nicht möglich gewesen, was aber kein Problem wäre, wenn die restliche Handlung besser wäre. Aber so hat mich vieles einfach gestört, z.B. folgendes Beispiel: Die Schwestern des Dukes nehmen die Heldin als "Companion" auf eine elitäre Landhausparty mit, weil sie sie einfach so gern haben und so. Und sie hat vielleicht vier alte Kleider, sie ist schließlich eine arme Schneiderin. Was ihr kurz vor Abreise einfällt und natürlich noch rechtzeitig mehr oder weniger behoben wird. Das ist aber Owen gar nicht eingefallen als er zugestimmt hat? Das wäre damals einfach nicht passiert. Sie ist eine einfache Angestellte. Sie passt auch gar nicht dort hinein. Ich weiß nicht. Auch sonst ist viel nicht ganz so logisch.

Own ist ein unscheinbarer charakterloser Held, der nicht unnett ist, aber nicht auffällt. Natürlich mit dunklem Familiengeheimnis. Der Vater beging Selbstmord nachdem die untreue Ehefrau auf den Kontinent "ausgewandert" ist. *gähn* Wie innovativ.
Die Heldin ist natürlich Enkelin eines Viscounts, was allerdings ein Geheimnis ist. Ansonsten mit einem Hang sich immer schlecht zu machen. Sie ist ja so hässlich und unscheinbar. Und hat keine Nettigkeiten verdient und auch sonst nichts. Und kein Duke oder sonst wer könne jemanden wie sie lieben. Und so weiter und so fort. Es nervt irgendwann. Außerdem ist es ziemlich durchgekaut, solche Heldinnen gab es schon zu Genüge, sodass ich allgemein nichts finde, weshalb man den Roman lesen sollte. (Bisher zumindest nicht).

Einzig Olivia und besonders Rose, die jüngeren Schwestern von Owen bleiben im Gedächtnis, die beiden sind einfach sympathisch und süß. Wie es mit ihren Schwärmereien weitergeht interessiert mich wirklich, der Rest leider nicht.

Kommentare:

  1. Wunderschönes, wirklich traumhaftes Cover! Ich freue mich schon auf deine Rezension dazu.

    LG
    Nazurka

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    1. Dafür muss ich den Roman erst mal beenden und dazu habe ich gerade irgendwie keine Lust ._. Ein schönes Cover macht leider keinen guten Roman.

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  2. Schade, das der Inhalt anscheinend nicht so dolle ist. Beim Cover muss ich mich Nazurka anschließen - wirklich sehr hübsch! Naja, aber wenn der Inhalt nicht passt, dann ist das Cover auch wurscht.

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    1. Ich würde nicht mal sagen, dass der Inhalt nicht passt, der Roman ist eben zu 100% austauschbar. Inhaltlich durchschnitt, aber wenn man das alles aus zig anderen Historicals kennt, muss man so einen Roman wirklich nicht lesen. Er ist so überflüssig... :/

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Liebe Grüße,
Lucina

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