28. Juni 2012

Review - About That Night - Julie James

Quelle: Goodreads
[Deutscher Titel: unbekannt, aber ein Erscheinen im Lyx-Verlag ist wahrscheinlich]

Ich muss sagen, dass mir "About That Night" wieder nicht so gut gefallen, ebenso wie der direkte Vorgänger "A Lot Like Love", irgendwie verliert Julie James für mich langsam ihren Reiz oder aber ich bin einfach nicht so für Contemporary Romances in welcher Form auch immer gemacht. Deshalb würde ich auch nicht sagen, dass "About That Night" allgemein schlecht ist, die Geschichte entsprach nur einfach nicht meinem Geschmack.

Im Gegensatz zu den vorherigen Julie James Romanen ist "About That Night" deutlich ernster und weniger humorvoll und locker-flockig wie man es sonst von ihr kennt. Dies war zwar nicht der Grund wieso mir der Roman nicht gefallen hat, hat mich aber dennoch überrascht, weil ich etwas anderes erwartet hätte.

Wieso mir "About That Night" nicht gefallen hat war einfach die lahme und langatmige Story, die mich entgegen meiner Erwartungen gar nicht fesseln konnte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte habe ich tatsächlich gedacht die Geschichte könnte mir richtig gut gefallen, was leider nicht der Fall war, auch wenn ich wirklich versucht habe der Handlung etwas gutes abzugewinnen.
Der Anfang war nur etwas langatmig, aber mir hat er dennoch gut gefallen. Ich bin einfach ein Fan davon, wenn sich Charaktere in Liebesgeschichten schon vor der eigentlichen Hauptgeschichte kennenlernen, weshalb ich auch davon ausging, dass die restliche Geschichte mich gut unterhalten würde. Aber um ehrlich zu sein fand ich die Hauptgeschichte dann ziemlich zäh und öde, sie kam nicht in Fahrt und mir passierte einfach insgesamt zu wenig. In der ersten Hälfte gab es nicht nicht einmal wirklich romantische Szenen, was auch daran lag, dass es allgemein nur wenig Szenen zwischen Kyle und Rylann gab, die dann auch eher unterkühlt wirkten, was mich ziemlich enttäuscht hat. Hinzukam, dass mich nicht nur die Liebesgeschichte nicht überzeugen konnte, auch die Charaktere blieben mir fremd, ich konnte mit keinem der beiden mitfühlen oder mich mit ihnen identifizieren, weshalb mich dann auch wieder die Liebesgeschichte nicht berührt hat. Ein Teufelskreislauf sozusagen.
Die Tendenz von Julie James mehr auf Erotik zu setzen setzt sich mit "About That Night" fort, denn die Geschichte ist deutlich erotischer als ihre ersten Romane, leider hatte ich dadurch das Gefühl, dass die Geschichte mehr auf Erotik als auf Romantik setzt und wie bekannt sein sollte, ist dies oft ein Fall wieso ich eine Geschichte nicht mag, was sich mit diesem Roman wieder bestätigt.

Auch wenn ich es gut fand, dass Rylann wieder eine Juristin ist, was mir im vorherigen Band gefehlt hat, muss aber trotzdem sagen, dass es mir viel zu viele gerichtsspezifische Szenen, also im Gerichtssaal etc., gab, die mich einfach so gar nicht fesseln konnten. Meiner Meinung nach hat dies dazugeführt, dass die Geschichte ausgebremst wurde und mich so nicht fesseln konnte. Mich kann man irgendwie auch nicht zufrieden stellen, ist die Protagonistin keine Anwältin gefällt es mir nicht, ist sie es aber beschwere ich mich auch. XD

Um dann doch noch etwas positives zu sagen, dass Ende fand ich dann aber wirklich süß!

Und noch was zum Cover. Ich finde es unglaublich hässlich, das männliche Model sieht super aus, aber dieser Anzug des weiblichen Models wirkt einfach nur billig und altmodisch. Wer trägt denn sowas? Bestimmt nicht Rylann, die hat mehr Geschmack! Für mich eindeutig das scheußlichste Cover eines Julie James Romans, die anderen waren ja meist sehr ansprechend gestaltet.

Fazit:

Keine Geschichte für mich, aber den ganzen Rezensionen im Internet kann man entnehmen, dass ich allein mit meiner Meinung bin, was auch daran liegen könnte, dass ich mich eher bei den Historical Romances zu Hause fühle als bei den Contemporary Romances. Nichtsdestotrotz werde ich sicherlich auch den nächsten Julie James Roman lesen.

Bewertung: 4 von 10 Bücherwürmer


FBI/US Attorney Reihe (wird fortgesetzt)
  1. Something About You
  2. A Lot Like Love
  3. About That Night
  4. Love Irresistably (2013)

24. Juni 2012

Review - Spellbound - Cara Lynn Shultz

Quelle: Goodreads
[Deutscher Titel: - ]

Ich muss sagen, dass ich "Spellbound" echt spannend fand und viel besser als erwartet. Die Geschichte ist zwar nicht sonderlich originell oder außergewöhnlich, konnte mich aber trotzdem fesseln.
Insgesamt hat mich die Geschichte an "Finding Sky", nur etwas düsterer, sexier, erwachsener und verdammt verflucht, allerdings hatte ich im Gegensatz zu "Finding Sky" hier nie richtig das Gefühl, dass sich Emma und Brendan auch ohne die soul mate Geschichte gefunden und verliebt hätten. Ihre Liebe wirkt durch den Fluch etwas aufgezwungen, da alles so schnell und extrem passiert und damit nicht mehr so realistisch wirkt. Nichtsdestotrotz glaube ich trotzdem, dass "Spellbound" denen gefällen könnte, die auch "Finding Sky" mochten und denen nicht, die "Finding Sky" nicht so gefallen hat, da sich die Geschichten doch in einigen Stellen sehr ähneln.
Das mit dem Fluch hat mich wiederum an "Engelsnacht" erinnert, die Geschichte ist allerdings nicht mit "Spellbound" zu vergleichen ist, die Atmosphäre und Geschichten insgesamt ähneln sich wenig. "Engelsnacht" habe ich aber auch nicht zu Ende gelesen (weshalb ich einen richtigen Vergleich gar nicht anstellen kann), weil ich es so schlecht fand, während ich "Spellbound" innerhalb eines Tages durchgelesen habe, trotz teilweiser Längen in der Geschichte, die es auch in "Spellbound" gibt.

An "Spellbound" mochte ich besonders Emma, ihre sarkastische und witzige Art war einfach erfrischend, auch wenn sie sehr schüchtern ist und null Selbstbewusstsein hat, was jedoch auch mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Manchmal waren ihre Witze und ihr Art leider etwas unpassend, fast schon zum fremdschämen, es passte aber irgendwie zu ihrer zurückhaltenden Art und macht sie sympathisch und glaubwürdig, denn man (bzw. Frau) kann ja nicht immer einen passenden und super intelligenten Spruch auf Lager haben. ;-)
Emma ist allgemein keine starke Helden, aber z.B. im Vergleich zu "Sternenschimmer" in dem die Heldin Mia wie Emma 16 Jahre alt ist, wirkt Emma dafür wesentlich erwachsener, ebenso wie Brendan. Das spiegelt sich dann auch in der Geschichte wieder, die nicht so kindlich pubertär ist wie halt das erwähnte "Sternenschimmer", sondern erwachsener und ernster rüberkommt, was ich bei Jugendromanen im Allgemeinen sehr mag.
Was ich gut fand war, dass sich Emma wieder Erwarten nicht als eine Bella Swan entpuppt, die erst auf schüchtern und hässlich macht und plötzlich der Schwan der Schule ist und auf die plötzlich jeder Typ steht. So ist es hier nicht, im Gegenteil sie hat es nicht gerade leicht und ist nicht die beliebte neue Mitschülerin an der Schule. Aber ich glaube auch nicht, zumindest dem Verhalten einiger Personen nach zu urteilen, das Emma so hässlich ist wie sie sich manchmal sieht und fühlt, weshalb ich Emma auch nicht als ein Gegenbeispiel für die ganzen Bella Swans im Jugendbuchbereich sehe. Wer also eine toughe und außergewöhnliche Heldin sucht sucht hier am falschen Platz.

Brandan (ein unglaublich schrecklicher, uncooler Name wie ich finde) ist echt ein Traumtyp wie er Buche steht, finde ich jedenfalls, ist dadurch aber auch nicht besonders originell gestaltet. Er ist gut aussehend, sexy, beliebt, reich, cool und irgendwie eine Mischung aus fürsorglichem Helden und kaltem Arschloch, aber sympathisch. Aber wieso spielt er Basketball? Ich finde die Sportart so unglaublich uncool. XD Auch wenn er in seinem Beschützerinstinkt manchmal übertreibt und dadurch überreagiert ist er trotzdem einfach der Ritter in goldener Rüstung, der die arme Maid vor allem Unglück bewahrt und die Maid, in diesem Fall Emma, muss mehr als nur einmal gerettet werden, aber das kennt man ja auch derartigen Jugendromanen. In diesem Fall war Emma für mich aber nicht unbedingt "too stupid to live", sie konnte teilweise nichts für die Situationen in die sie gerät (anders sieht das da schon im zweiten Band aus, der wie schon in der Rezension erwähnt echt nicht gut war).
Was ich aber ganz schön fand war, dass Cara Lynn Shultz es sehr gut eingebaut hat, dass Brendan einfach so extrem perfekt ist, also gut aussehend, reich, stark etc., denn er kann ja eigentlich gar nichts dafür, es ist halt vorbestimmt, dass er so unglaublich toll ist wie er ist und da kann er leider auch nichts dran ändern (der Arme!). ;-) Was nichts daran ändern, dass er halt so ein verdammt perfekter Held ist, bis auf eine Sache: An Brendan hat mir nicht gefallen wie er mit Sex umgeht und eigentlich auch Emma, die mir etwas zu verständnisvoll war. "Ich hab mich nicht für sie interessiert, aber sie hat an meiner Seite geklebt und sie war verfügbar, nur deshalb hab ich mir ihr geschlafen. War aber eine einmalige Sache, ich habe keinen zweiten, nicht mal einen ersten Gedanken an sie verschwendet!" Hallo!? Also ehrlich, egal ob soul mate oder nicht, ich hätte keine Lust auf einen Typen, der einfach mit einem Mädchen schläft weil sie sich anbietet und das ständig. Ich weiß nicht ich würde keinen Typen wollen der im Prinzip eine "male slut" war und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Brendan wenn es andersherum gewesen wäre einen auf verständnisvoll gemacht hätte.

Das Ende war mir dann aber leider etwas zu übertrieben und" too much". Dafür war es aber abgeschlossen, weshalb ich auch überrascht war von der Fortsetzung "Spellcaster", die es niemals hätte geben sollen so schlecht ist sie, zu erfahren. Scheinbar wurde nach dem Erfolg von "Spellbound" entschieden noch einen weiteren Band dranzuhängen, was ich wirklich sehr schade finde. Es findet sich am Ende auch eine Kurzgeschichte, die aus Angeliques Sicht erzählt wird und sich um eine Geschichte aus "Hadrian's Medieval Legends" dreht. Die Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen, ich mag die leider sehr traurigen Geschichten aus "Hadrian's Medieval Legends" einfach total gerne. Allgemein war auch die Vorgeschichte um den Fluch von Brendan und Emma super toll geschrieben, ich mag einfach Cara Lynn Shultz Schreibstil in diesen Passagen, er ist einfach so schön märchenhaft!

Eine Sache fand ich dann aber etwas komisch und übertrieben vor und zwar die Sache mit dem "slut"-Zettel. Ich weiß nicht, das Ganze ist nicht nett, aber ganz eindeutig als Provokation zu verstehen, es war nur ein Zettel einer Person die sie nicht mag, wieso ist das so schlimm für sie? Aber der Zettel wäre für mich das Problem und nicht das Wort "Slut", aber vielleicht bin ich auch einfach nicht sensibel genug das zu verstehen oder in den USA sieht man solche Sachen extremer. ;-)

Fazit:

Ein Roman, der sich in die Reihe der typischen paranormalen romantischen Jugendromane einreiht, der mich aber trotzdem gut gefallen hat, weil ich einfach Geschichten über Seelenverwandte und über das Schicksal verbundene Liebespaare mag. Ansonsten empfehle ich den Roman nur den Fans von derartigen Geschichten, die dann auch kein originelles Meisterwerk erwarten, die Geschichte ist auf keinen Fall perfekt, konnte mich aber gut unterhalten.

Bewertung: 9 von 10 Bücherwürmer


Reihe: (2 Bände, wahrscheinlich abgeschlossen)
  1. Spellbound
  2. Spellcaster

22. Juni 2012

Review - What A Rogue Desires - Caroline Linden

Quelle: Goodreads
[Deutscher Titel: - ]

Nachdem mir der erste Band der Reihe sehr gut gefallen hat, musste ich mir einfach auch die anderen beiden Teile kaufen, ohne dabei genauer auf den Klappentext zu schauen landeten die beiden Romane in meinem Einkaufskorb. Bei "What A Rogue Desires" hat sich das als schwerer Fehler herausgestellt, denn das Grundkonzept des Romans trifft leider nicht so wirklich meinen Geschmack. "Diebin trifft Adligen"? Nee, das ist leider gar nicht mein Fall, nichtsdestotrotz hätte ich mir den Roman wahrscheinlich trotzdem gekauft, denn ich wollte unbedingt wissen, wie David Reece seine große Liebe findet, nachdem er sich im ersten Band ziemlich mies verhalten hat, ich ihn aber trotzdem irgendwie sympathisch fand.

Was soll ich also groß sagen. Die Storyline war nicht mein Fall und wird es wahrscheinlich auch niemals werden. Insgesamt ist sie zwar ganz nett umgesetzt, allerdings auch überhaupt nicht originell oder außergewöhnlich. Ich muss aber zugeben, dass die Handlung an vielen Stellen doch ziemlich unrealistisch und übertrieben war, komplett unglaubwürdig in meinen Augen, aber da mir schon die Grundidee nicht zugesagt hat, war mir dies dann am Ende auch nicht so wichtig. Gestört hat mich am Ende dann eher der obligatorische Action-Gefängnis-usw.-Plot, passte irgendwie zur Handlung, ist aber halt auch nicht mein Fall.

Meine doch eher positive Bewertung kommt dann am Ende daher, dass ich David einfach total mag und mich der Roman dafür das ich "Diebin meets Adligen"-Storys eigentlich gar nichts abgewinnen kann doch ganz gut unterhalten hat. Ansonsten fand ich besonders Vivian eher blass, irgendwie fehlte es der ganzen Geschichte an außergewöhnlichen Elementen, denn weder die Charaktere noch der Plot bleibt groß im Gedächtnis. Da ich den dritten Band schon beendet habe kann ich auch sagen, dass der zweite Band für mich deutlich schlechter war als die anderen beiden.

Fazit:

Die Handlung war nicht meins und konnte mich deshalb auch nicht wirklich faszinieren. Nichtsdestotrotz war der Roman ganz nett, ich habe schon deutlich schlechtere Historicals gelesen. Wer die Storyline interessant findet kann aber sicherlich ohne Probleme zugreifen, nur um die Reihe komplett gelesen zu haben muss man den zweiten Band aber nicht unbedingt lesen. Man kann es machen, aber wenn einen der Plot so gar nicht zusagt sollte man lieber gleich zum dritten Band greifen.

Bewertung: 5 von 10 Bücherwürmer


Reece Family Trilogy (3 Bände, abgeschlossen)
  1. What A Gentleman Needs
  2. What A Rogue Desires
  3. A Rake's Guide To Seduction

17. Juni 2012

Review - What A Gentleman Wants - Caroline Linden

Quelle: Goodreads
[Deutscher Titel: - ]

Vor "What A Gentleman Wants" hatte ich noch nichts von Caroline Linden gelesen und sie auch erst kurz vorher über eine Amazon Empfehlung entdeckt. Da der Preis für den Roman sehr niedrig war (und auch noch ist) habe ich zugeschlagen. Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte herangegangen und wurde dann am Ende wirklich positiv überrascht. Nach dem Auslesen musste ich mir dann auch gleich die nächsten beiden Bände der Trilogie bestellen und werde sicherlich noch eine weitere Reihe der Autorin austesten (höchstwahrscheinlich die neuste).

Die Handlung von "What A Gentleman Wants" war vielleicht unrealistisch für die damalige Zeit (nehme ich jedenfalls an), aber auf ihre Weise ungewöhnlich und originell. Ich habe zumindest noch keinen Historical gelesen in dem der Zwillingsbruder des Helden der Heldin einen Antrag macht und dann Muffensausen bekommt und daraufhin bei der Hochzeit seinen Bruder als Ehemann in das Eheregister einträgt. Ohne ihr etwas zu sagen läd er seine vermeintliche Ehefrau im ehemaligen Haus der Mätresse seines Bruders ab und verschwindet, natürlich nicht ohne dem frisch verheirateten per Brief von seiner neuen Ehefrau Bescheid zu geben. Was sich am Anfang vielleicht etwas blöd anhört funktioniert durch die Personenkonstellationen erstaunlich gut und auch der sich zu Beginn ziemlich idiotisch verhaltende David wird am Ende noch sympathisch. 

Allgemein sind auch die beiden Helden der Geschichte extrem sympathisch, Marcus war einfach toll (für manche andere vielleicht zu selbstlos) und ich fand es schön, dass sein "kleines Problem" nicht gleich am Anfang offensichtlich ausgesprochen, sondern eher indirekt für den Leser gezeigt wurde. So wurde einem nicht alles von Anfang an vorgekaut, sondern man hatte zu Beginn noch etwas die Möglichkeit zwischen den Zeilen zu lesen. Hannah hat mir auch sehr gut gefallen, anfänglich hatte ich noch die Sorge, dass sie eine verstockte und verklemmte Pastorenwitwe wäre, die einfach zu gut für die Welt ist, aber diese Sorge nicht bestätigt. Okay, sie ist ziemlich perfekt charakterisiert, aber mich hat es in diesem Roman nicht gestört oder ist mir extrem aufgefallen, Hannah war einfach eine sympathische Heldin.
Dagegen muss ich sagen, dass mir die anderen Nebencharaktere, wie Rosalind und Celia, etwas zu überdreht waren, mich haben sie teilweise in ihrer Art extrem genervt. Da hat man dann auch gemerkt, dass die Autorin teilweise etwas zu viel wollte und dadurch die Geschichte überladen hat und die Handlung und auch die Charaktere teilweise nicht mehr realistisch dargestellt waren. Mich hat dies nicht groß gestört, aber andere sind vielleicht kritischer als ich und würden dies bemängeln.

Ich muss auch sagen, dass einige Sachen mich am Anfang ziemlich skeptisch gemacht haben. Die Heldin ist eine Witwe, eine Sache die mir nicht immer gefällt. Dann kommt auch noch ein kleines Kind im Roman vor und normalerweise finde ich Kinder in Liebesromanen ziemlich nervig. Und um es noch besser  zu machen wurde beides kombiniert, d.h. unsere Witwe Hannah hat eine kleine Tochter Molly und es hat mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil es hat der Geschichte gut getan das Hannah schon einmal verheiratet war (keine nervige, naive, kindliche Heldin. YEAH!) und Molly war einfach total niedlich, insgesamt spielte sie dann auch keine tragende Rolle in der Geschichte.

Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung so schön romantisch war, nicht die sexuelle Anziehung steht im Vordergrund oder irgendwelche andersweitigen Probleme sondern wirklich nur die Beziehung zwischen Marcus und Hannah und wie diese sich entwickelt. So liebe ich es, das Ende ist dann zwar für meinen Geschmack zu actionlastig gewesen, aber dafür war der Rest super. Ich brauche diesen ganzen Entführungs-, Verschwörungs- und Spionagekram einfach nicht in einem Historical, aber das ganze deutete sich im Verlauf der Geschichte schon an (es geht um Falschgeld). Außerdem scheint die Autorin allgemein ein Freund von derartigen Enden zu sein, die anderen beiden Bände der Trilogie haben zum Schluss auch solche Plottwists.

Das Einzige was ich wirklich schade fand war, dass Hannahs verstorbener Ehemann am Ende keine Rolle gespielt hat, auf emotionaler Ebene, er ist schließlich erst wenige Monate tot und sein Tod kam für Hannah auch ziemlich überraschend. Sie hat ihn geliebt, so kam es bei mir jedenfalls an, denkt später aber gar nicht mehr an ihn und hat auch kein Problem sich in einen anderen zu verlieben etc. Ich hätte gedacht, dass sie wenigstens ein kleines Problem damit hat sich einem anderen hinzugeben, so wirkte es aber eher so als ob sie über Marcus einfach ihren ehemaligen Ehemann "vergessen" hätte.

Die anderen beiden Teile der Reihe habe ich inzwischen auch gelesen und ich kann sie wirklich nur empfehlen. Die Bände sind sehr unterschiedlich von der Handlung und Atmosphäre her und konnten mich echt überzeugen (zumindest größtenteils).

Fazit:

Eine sehr schöne und auch (für mich) außergewöhnliche Geschichte, die nur deshalb nicht die Höchstpunktzahl bekommen hat, weil ich noch Potential nach oben sehe und noch ein bisschen Spielraum für die nächsten beiden Bände der Trilogie lassen wollte. 

Bewertung: 8 von 10 Bücherwürmer


Reece-Family-Trilogy: (abgeschlossen, 3 Bände)
  1. What A Gentleman Wants
  2. What A Rogue Desires
  3. A Rake's Guide To Seduction

7. Juni 2012

Wie meine Bücher wohnen... :)

So nachdem ich vor kurzem etwas meine Bücherregale auf- und umgeräumt habe, dachte ich mir zeige ich euch das Zuhause meiner Bücher (ich schaue mir auch immer gerne an, wie die Bücher bei anderen Bloggern so leben), Gott sei Dank neigen sie nicht zur Platzangst. :D

1. Regal: 

Wie man sieht ist das mein Historical/Mass Market Paperback/Ueberreuter-Regal. 

Oben stehen zwei Reihen Historicals, Gott sei Dank sind Mass Market Paperbacks in der Regel immer gleich groß. :-D
Dann kommen meine Ueberreuter-Hardcover, bis auf die Dämon-Reihe von Lynn Raven alles Romane von Brigitte Melzer. Ich verstehe echt nicht wieso Ueberreuter neuerdings sein HC-Format geändert hat, das sieht im Regal jetzt nicht mehr so gut aus!
Im dritten Fach von oben folgen dann links englische Historicals (im weitesten Sinne), die sonst keinen Platz mehr gefunden haben. Und rechts stehen Fantasy/Paranormal Romance Romane, sowohl Deutsch als auch Englisch.
Ein Fach darunter stehen englische Fantasy/Paranormal-Romane, oh, und die englische Ausgabe aller Jane Austen Romane, sowie meine Loveletter. Ich sollte die LL wohl aussortieren, dann habe ich dort auch noch Platz für die beiden englischen Taschenbücher vom vorherigen Fach. XD 
Tja, und ganz unten stehen noch mehr Historicals, besonders von Autoren von denen ich relativ viele Bücher besitze, also Lisa Kleypas, Loretta Chase oder Julia Quinn. :-)

2. Regal:

Dies ist im Prinzip mein Young Adult/Manga-Regal.

Oben stehen ein paar meiner Manga, wenn man so will meine Lieblingsmanga-Reihen. Aber eigentlich habe ich die Reihen die dort stehen mehr oder weniger zufällig ausgewählt, ist ja nicht viel Platz dort oben. :D
Dann folgen englische YA-Romane. Wie man da auch sehr gut sehen kann, achte ich nicht besonders auf zusammenpassende Ausgaben (schön bei den drei Perfect Chemistry Romanen zu sehen *hust*). Das sieht zwar nicht so toll aus, aber extra noch einmal kaufen, damit es besser aussieht!? Wenn ich mehr Geld hätte vielleicht...
Dann folgen CDs, so gut wie alles Anime-Soundtracks... Ich liebe einfach die Songs aus den deutschen Animeserien, besonders die von Digimon sind einfach toll! <3
Im vierten Fach sind meine deutschen YA-Romane, im speziellen alle meine YA-HCs, nicht sehr viele wie man sieht. Irgendwie habe ich allgemein sehr wenig deutsche Romane... :O
Darunter sind links weitere englische YAs, u.A. alle von Cassandra Clare, die ich besitze und rechts deutsche YAs, die darüber keinen Platz mehr hatten. Bei "Blutsuche" bin ich mir aber nicht sicher, ob man den Roman auch zu YA zählen kann... ^^
Was man nicht mehr vollständig sehen kann ich meine kleine, aber feine, DVD-Sammlung und darunter meine Schul/Uni-Lektüre, aber dicke Biologiewälzer und Mathematikbücher interessieren hier bestimmt eh keinen. :D

3. Regal:

Mein kleinstes Regal... ich finde es total hässlich, weiß sieht immer so bäh aus...

Eigentlich sollte das kein Regal für Bücher werden, aber aus Platzmangel wurde es umfunktioniert und da ich außer Klamotten und Bücher kaum etwas anderes besitze hätte das Regal ohnehin nur als Staubfänger für Gerümpel gedient. :D

Oben stehen ein paar deutsche Paranormal/Fantasy-Romances, mit denen ich im Allgemeinen wenig anfangen kann. Da sonst auf dem Regal eine Tischdecke liegt sieht man die Bücher auch nicht vollständig, ich verstecke sie sozusagen. XD

Darunter folgen Contemporary Romances (u.Ä.), bis auf "Lucy in the Sky" (was gar nicht ins Regal passt) alle auf Englisch. Im Vergleich zu Historicals besitze ich echt wenig Bücher, die in dieses Genre fallen. :O




4. Regal:

Dieses Regal ist als Bücherregal eigentlich gar nicht geeignet. Die Regale die das Studentenwerk stellt sind nämlich extrem tief, es passen quasi drei Reihen Bücher in ein Regalfach und da ich meine Bücher gerne anschaue, ist das natürlich etwas blöd. Dadurch kann man aber ungeliebte Bücher sehr gut "verschwinden" lassen. *g*

Wie man auf dem zweiten Bild sehen kann, verstecken sich im oberen Fach besonders deutsche Historicals, die ich hinter dem tollen IKEA-Buch "Die Helden im Gemüsegarten" verstecke. Nicht weil sie mir peinlich wären, sondern weil sie extrem hässlich aussehen. :-D
Was sich in zweite Reihe dahinter befindet weiß ich gar nicht mehr. Auf jeden Fall einige Daisukis, noch mehr deutsche Historicals und mehr Manga, aber sicher bin ich mir nicht. *hust* Außerdem ganz hinten noch ein paar Bücher, die ich vertauschen will...glaube ich...

Darunter befinden sich noch einige Mangas, z.B. Sailor Moon oder Special A, von denen man viele gar nicht sehen kann und noch ein paar Contemporary Romance Romane.

Regal 5:

So, dass wären alle Bücher, die ich bei mir stehen habe, aber das sind natürlich noch nicht alle Bücher, ich habe ja noch mein altes Kinderzimmer! ;-) Die Bilder sind schon etwas älter, aber viel hat sich in der Zwischenzeit nicht geändert. In meinem alten Zimmer befinden sich meine restlichen Manga und deutschen Historicals. :-)

Zu den Manga muss ich nicht viel sagen denke ich, die sind selbsterklärend. Und natürlich habe ich dort auch noch meine geliebte Baby Born stehen...hach, habe ich sie als Kind geliebt, weshalb sie auch einen besonderen Platz in meinem Zimmer verdient hat.

So, im unteren Bild befinden sich oben einige Bücher, die ich gerne mit hierher nehmen würde, u.A. Romane von Julie Garwood. In dem Karton befinden sich schon seit Monaten weitere Bücher, ich habe bisher aber immer vergessen ihn loszuschicken als ich Zuhause war.  XD

Darunter befinden sich meine restlichen Daisukis, aus Platzgründen gestapelt. Wie ich vor kurzem erfahren habe wurde sie in Deutschland im Juni eingestellt, was mich persönlich auch nicht wundert, die neueren Serien waren echt nicht so der Bringer, weshalb ich sie schon im letzten Jahr deabonniert habe.


Regal 6:

Eigentlich ist dieses Regal ein Küchenregal, aber die Höhe und Breite war perfekt für mein Zimmer und meine Manga. Darunter befindet sich meine Bank für Besuch, aber kaum einer traut sich dort zu sitzen aus Angst das Regal könnte auf ihn stürzen, es wirkt nämlich etwas unsicher an der Wand befestigt. XD

Wie man sieht sieht man noch mehr Manga, auch meine ersten beiden gesammelten Reihen (Dragonball und Sailor Moon). Irgendwie fehlt mir immer noch der erste Dragonball-Band...

Und sonst so...

Tja, und da es in meinem alten Zimmer an Möbeln fehlt (die habe ich fast alle mit hierher genommen) hatte ich leider keinen anderen Platz mehr für meine restlichen Bücher als diese hässliche Umzugskiste. Man sieht logischerweise nicht viel von den Büchern, die in der Kiste liegen, es sind aber alles Bücher, die noch einigermaßen gut aussehen oder die mich noch ein wenig interessieren. 
Auch wenn es diese Bücher nicht besonders gut haben, gibt es noch ein paar Bücher, die auch nicht besser wohnen, nämliche die für mich uninteressanten deutschen Historicals, die müssen in meinem alten Kleiderschrank übernachten. Aber irgendwie muss ich den Platz im Schrank ja genutzt werden und für die ganzen deutschen Nackenbeißer-Romane hatte ich an anderen Stellen einfach keinen Platz mehr. ^^ 
Links unten sieht man noch die Mosaik-Hefte, die ich von meinem Opa "geerbt" habe. Ich liebe diese Hefte einfach, leider habe ich sie seit dem Tod meines Großvaters vor vielen vielen Jahren nicht mehr wirklich verfolgt, aber früher habe ich sie alle unheimlich gerne gelesen. :-)

So und das waren die Orte, an denen meine Bücher leben. Sie könnten es besser haben, aber sie können froh sein, dass ich ihnen überhaupt ein Zuhause gegeben habe. *g*


5. Juni 2012

Review - And Then He Kissed Her - Laura Lee Guhrke

[Deutscher Titel:  Ich muss Sie küssen, Miss Dove]

Gott sei Dank habe ich die Rezension von Elena zu "And Then He Kissed Her" gelesen, sonst hätte ich einen wirklich guten Historical verpasst, den ich in einer Nacht und Nebelaktion verschlungen habe. Davor hatte ich weder von der Autorin etwas gehört (oder sie inzwischen aus meinem Gedächtnis verbannt), geschweige denn von "And Then He Kissed Her", ein Fehler wie ich nach dem Auslesen des Romans feststellen durfte. Am Anfang war ich noch ziemlich skeptisch, meine Erwartungen waren nach Elenas Rezension (und auch Irinas guten Meinung zum Roman) entsprechend hoch und da mein Geschmack selbst für mich nicht immer gut einschätzbar ist *hust*, hatte ich schon Angst "And Then He Kissed Her" würde seine Qualitäten bei mir nicht ausspielen können, aber ich habe mir umsonst Sorgen gemacht, die Geschichte hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen und mich vollends begeistert. (Hat jemand zufällig noch so ein paar gute Historicals als Lesetipps auf Lager? :D)

So, hier sollte jetzt eigentlich einer meiner typischen viel zu langen Rezensionen stehen, aber wer darauf gehofft hat, denn muss ich leider enttäuschen, denn zu "And Then He Kissed Her" kann ich eigentlich nicht mehr sagen als: LESEN (falls ihr Historicals mögt versteht sich)! Okay, ich weiß, dass klingt jetzt nicht besonders überzeugend, so ohne Erklärungs-Schnickschnack (wer braucht denn schön Begründungen, alles überbewertet!), aber ich habe einfach keine großen Kritikpunkte finden können und positive Seiten eines Romans erklären sich so schlecht: 

Protagonistin: sympathisch! Protagonist: toll! Protagonistenpaar: perfekt! Liebesgeschichte: romantisch! Mischung aus Romantik und Erotik: genau richtig! Handlung: ausgewöhnlich!

So sehe die Rezension eigentlich aus (2 Zeilen die alles nötige sagen), aber einen kleinen Kritikpunkt habe ich dann doch noch gefunden (na gut, er war groß genug, dass ich ihn nicht suchen musste, aber zu klein, um für mich die Qualität der Geschichte zu schmälern). Für mich waren die Szenen vor dem Ende etwas langatmig und dafür das Ende etwas zu abrupt, sodass ich am Ende ein klitzekleines bisschen enttäuscht war, ansonsten war "And Then He Kissed Her" für mich perfekt.

Fazit:

Nach "And Then He Kissed Her" weiß ich wieder, wieso ich Historicals so liebe. Ob ich weitere Bände der Reihe lesen werde, weiß ich allerdings noch nicht, zumindest der zweite Band klingt etwas mau. Vielleicht werde ich mir den dritten Band zulegen...

 

Bewertung: 10 von 10 Bücherwürmer


Reihe: (4 Bände, abgeschlossen)
  1. And Then He Kissed Her
  2. The Wicked Ways of a Duke
  3. Secret Desires of a Gentleman
  4. With Seduction in Mind