27. Mai 2012

Review - Just The Sexiest Man Alive - Julie James

Quelle: Goodreads
(Auch wenn es vielleicht keiner liest, für Rezensionen, die ich schon geschrieben habe, braucht ihr rechts in der Umfrage nicht mehr abzustimmen. *g*)


[Deutscher Titel: - ]


Kritik:

Direkt vor "Just The Sexiest Man Alive" habe ich "Practice Makes Perfect" gelesen und ich muss sagen, dass mir "Just The Sexiest Man Alive" nicht ganz so gut gefallen wie Julie James' zweiter Roman. Allerdings kommt durch die Hollywood-Setting eine interessante Komponente in die Geschichte hinein, die zwar nicht ganz ausgekostet wird, aber das gewisse Etwas in die Geschichte zaubert. Mir jedoch liegen diese ganzen Promi-Rampenlicht-Paparazzi-Storylines aber nicht so wirklich, sie können unterhaltsam sein sind es meiner Meinung nach aber meist nicht. In "Just The Sexiest Man Alive" hat mir dieses Element aber gut gefallen.

Leider war die erste Hälfte aber so langatmig, dass sie auch nicht mehr durch das nette Setting gerettet werden konnte. Danach wurde es aber Gott sei Dank spannender und auch romantischer, besonderes letzteres hat mich sehr gefreut, denn wie man ja weiß ich bin ein Romance-Junkie. Auf erotischer Basis war "Just The Sexiest Man Alive" wider Erwarten (ich meine wer denkt bei einem Superstar nicht an heiße Sexszenen?) leider noch weniger "steamy" als "Practice Makes Perfect". Selbst auf einen richtigen Kuss muss man sehr, sehr lange warten, wer also heißen Sex erwartet, sollte sich auf eine mehr oder weniger große Enttäuschung gefasst machen. Allerdings sollte man sich deshalb nicht gegen "Just The Sexiest Man Alive" entscheiden, denn  eine Liebesgeschichte braucht schließlich mehr als Erotik (für mich jedenfalls). ;-)

Für mich war die Geschichte nur aber trotzdem "nur" ein besserer "Cora-Heftroman", allerdings genauso unrealistisch und übertrieben (ich will hierbei nicht die normalen Cora-Heftchen schlecht machen, die sind auch teilweise sehr unterhaltsam). Die Charaktere waren mir beide zu perfekt und auch die ganze Geschichte und das Ende alles  war perfekt, viel zu perfekt. Jason und Taylor waren mich dennoch trotz ihrer Perfektheit sehr sympathisch, zusammen waren sie wirklich sehr unterhaltsam und haben mich durch die eher dröge Handlung gezogen.
Im Prinzip handelt sich also um die typische Märchengeschichte der Neuzeit, sehr kitschig, in diesem Roman bekommt Taylor das was für viele Mädchen ein Traum ist: Die Liebe eines Superstars/Top-Schauspielers. Was mich außerdem gestört hat war, dass die Geschichte viel zu vorhersehbar war, während es bei "Practice Makes Perfect" noch klitzekleine Überraschungen gab, fehlten diese hier fast vollständig. Ansonsten war der Storyverlauf ähnlich wie bei "Practice Makes Perfect", es gibt viele Missverständnisse und den obligatorischen zweite Verehrer, der natürlich ohne Chance ist, in diesem Fall auch wirklich berechtigterweise. ;-) Nichtsdestotrotz hat mich besonders die zweite Hälfte des Romans gut unterhalten. Mit etwas mehr Tiefgang hätte aus "Just The Sexiest Man Alive" ein fast perfekter Liebesroman werden können, leider hat Julie James dieses Ziel etwas verfehlt.

Fazit:

Wer "Practice Makes Perfect" mochte, wird sicherlich auch "Just The Sexiest Man Alive" mögen. Man darf einfach keinen super originellen heißen Liebesroman erwarten, dann kann man mit "Just The Sexiest Man Alive" sicher seine Freude haben, denn schlecht ist die Geschichte nicht.

Bewertung: 7 von 10 Bücherwürmer


1 Kommentar:

  1. Wieder eine tolle Rezension :) Ich mag es, dass du immer so schön beide Seiten, positiv und negativ, hervorhebst. Und nicht nur schreibst: Das ist doof, das ist doof, und das ist noch viel doofer, wenn dich mal ein Buch nicht hundertprozentig Überzeugt hat.
    Ich habe jetzt auch erst ein Buch zu Ende gelesen, dessen Anfang ich echt schleppend und langweilig fand, weswegen ich mich zwingen musste, es weiter zu lesen. Nachher wurde es aber auch, wie bei dir, echt spannend.
    Man muss manchen Büchern eben einfach eine Chance geben ;)

    Liebe Grüße, Kaugummiqueen :)

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Lucina

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