13. Mai 2012

Review - The Earl and the Fairy (Band 1) - Ayuko/Mizue Tani

Quelle: Goodreads
[Deutscher Titel: Earl and Fairy]
[abgeschlossen in 4 Bänden]

(Aus Zeitgründen entfallen bei dieser Rezension wieder Buchinformationen und Klappentext, diese werde ich vielleicht irgendwann nachreichen (habe ich jedenfalls vor!). )

Kritik:

Als ich vor ein paar Jahren die gesubbte Version des 12 Folgen langen Animes "Hakushaku to Yousei" gesehen habe war ich von Anfang an von der Geschichte fasziniert. Irgendwie hat mich die Mischung aus romantischer, historischer und fanastischer Abenteuergeschichte gleich in den Bann gezogen, die Ideen waren zwar nicht sonderlich außergewöhnlich, aber insgesamt hat "Hakushaku" einfach genau in mein Beuteschema gepasst. Soweit ich mich erinnere endete das Anime allerdings etwas offen (sicher bin ich mir nach all den Jahren aber nicht mehr), weshalb ich mich auf der Suche nach dem Rest der Handlung machte, neugierig wie ich bin. ;-)

Die Light Novels von Mizue Tani, von denen es schon über 20 Bände gibt und die als Vorlage für das Anime gedient hat, gab es leider nur auf Japanisch, was mir Mangels Sprachkenntnissen nicht wirklich weitergeholfen hat.
Also blieb mir nur noch der Manga, der damals gerade im Magazin "Margaret" gestartet ist, wodurch eine Übersetzung ins Englische oder Deutsche leider (noch) nicht verfügbar war, weshalb ich schon seit einiger Zeit immer auf eine Veröffentlichung in einer der beiden Sprachen gehofft hatte. Und dieses Jahr ist es endlich soweit "Hakushaku To Yousei Aitsu Wa Yuga Na" was ungefähr so viel bedeutet wie "The Earl and the Fairy: He Is An Elegant Scoundrel" (was es auch sehr gut trifft!) erscheint endlich beim amerikanischen VIZ Verlag. Wie viele Bände es inzwischen in Japan gibt konnte ich nicht herauszufinden, denn einmal war davon die Rede, dass die Geschichte des Mangas (alle Light Novels wird wohl kein Manga abdecken können, oder?) in 4 Bänden abgeschlossen ist und auf anderen Seiten stand, dass die Geschichte noch weiterläuft, also mindestens 5 Bände umfasst. Da allerdings schon seit Mitte 2010 kein neuer Band mehr in Japan erschienen ist, gehe ich stark davon aus, dass es nur 4 Bände gibt, außerdem schien es mir so als ob die Serie auch nicht mehr im Magazin erscheint, zumindest fand sich auf der japanischen Seite des Verlages nichts, was aussah wie "Hakushaku" (verstehen konnte ich leider nichts, war nämlich alles auf Japanisch XD).

So aber nun zum interessanten Teil der Rezension, dem ersten Band von "The Earl and the Fairy". Dabei geht es um Lydia Carlton, die ein "Fairy Doctor" ist, das heißt sie kann im Gegensatz zu normalen Menschen Feenwesen sehen. Leider glauben die Menschen nicht mehr an Feen, wodurch sie an sehr vielen Stellen aneckt, da ihr die Menschen einfach keinen Glauben schenken und sie für verrückt halten. Ihr ganzes Leben lang wurde auf sie herabgeblickt und ihre für Außenstehende etwas sonderbar wirkende Art kritisiert. Ihr ständiger Begleiter ist die niedliche und coole Fairy Nico, Nico sieht aus wie eine Katze ist aber in Wirklichkeit eine eigensinnige sprechende Fairy, die eine Vorliebe für alkoholische Getränke hat (und für seinen Dresscode) und die nur Lydia verstehen kann bzw. andere Menschen mit ihren Fähigkeiten. Ihr Leben nimmt eine schlagartige Wendung als sie entführt wird, den zum ersten Mal verlangt jemand ihre Hilfe als "Fairy Doctor", denn sie soll das sagenumwobene Schwert des legendären Blue Knight Earl, dem menschlichen Herrscher des Feenreiches, samt zugehörigem Edelstein, finden. Mehr möchte ich eigentlich über die Geschichte nicht verraten. :D 

Ich muss sagen, dass mir Lydia, Nico und der undurchdringbaren Edgar Ashenbert, Earl Ibrazel (ja, die Namen sind teilweise etwas  gewöhnungsbedürftig XD) sehr sympathisch waren. Lydia ist zwar viel zu vertrauensselig und handelt mehr als nur einmal sehr unverantwortlich, ist aber dennoch nicht nervig, trotz ihrer irgendwie perfekten Art. Ich konnte sie sogar teilweise verstehen, wobei sie tatsächlich meist Glück im Unglück hat. ^^

Die Geschichte spielt im England des 19. Jahrhunderts und ist für mich irgendwie ein fanatastischer Historical Romance Roman (allerdings nicht so kitschig, die Geschichte ist romantisch, aber Körperlichkeiten etc. gibt es keine und ebenso fehlen Stellen an denen man genervt die Augen verdreht, weil die Handlung vor Zucker fast klebt) verknüpft mit einem Abenteuerroman. Es gibt auch einige ernste Momente, denn die meisten Charaktere haben keine allzu schöne Vergangenheit. Für einen Manga wirklich eine schöne Mischung und auch der Zeichenstil konnte mich überzeugen. Nicht richtig außergewöhnlich, aber passend. :-) 

Wer interessiert ist könnte sich ja die ersten Folgen des Animes anschauen, auch wenn ich die Manga Umsetzung etwas besser finde, wegen des Zeichenstils, den ich im Manga einfach etwas mehr mag.

Fazit:

Ich liebe die Geschichte einfach, sie genau mein Ding. Ich kann sie deshalb nur weiterempfehlen. :-)

Bewertung: 5 von 5 Sterne


Anmerkung:

Laut Pummeldex erscheint die Reihe unter dem Titel "Earl and Fairy" noch Ende diesen Jahres bei Tokyopop in Deutschland, außerdem ist die reihe tatsächlich mit 4 Bänden abgeschlossen. Sehr schön.

Kommentare:

  1. Der Manga klingt toll und nach genau dem, was ich auch mag! Muss ich doch gleich mal auf meinen Wunschzettel packen. :)

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    1. Ich kann ihn echt nur empfehlen und könnte mir auch gut vorstellen, dass dir die Geschichte auch gefällt. Ansonsten einfach mal in den Anime reinschnuppern, der ist ja ziemlich ähnlich, bei YT findet man die Folgen zwar nicht, aber z.B. bei MV und so... XD

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  2. Eigentlich bin ich ja kein großer Leser von Mangas, aber dieses hört sich wirklich gut an. Mal sehen, vielleicht werde ich "The Earl and the Fairy" mal eine Chance geben.

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    1. Welche Mangas hast du denn so gelesen? Bist du allgemein kein Comic-Leser oder magst du nur Mangas nicht so sehr? :)

      Zur Not kann ich echt nur auf die erste Folge des Animes verweisen, da bekommt man einen sehr guten Eindruck von der Geschichte und kann gut sehen, ob einen die Handlung interessiert oder eher nicht. ^^

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Lucina

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