14. Oktober 2011

Spoiler oder doch kein Spoiler? Warnung oder doch keine Warnung?

Ich, habe mir aber schon länger Gedanken darüber gemacht, ab wann ein Spoiler wirklich ein Spoiler ist, also wie viel man verraten darf, ohne das man zu viel verrät. Ich meine, eine kritische und gut Rezension kann doch gar nicht so geschrieben sein, dass überhaupt nichts über den Inhalt verraten wird, oder? Es fängt ja schon bei Charakterbeschreibungen und Inhaltsangaben, die über die ersten paar Seiten (z.B. Leseprobe) hinausgehen an.

Es gibt natürlich eindeutige Spoiler und zwar wenn u.A. Details verraten werden, die wichtig für die Spannung der Geschichte sind, z.B. wer der Täter in einem Krimi ist. Aber andere Sachen sind für mich nicht so klar und eindeutig als Spoiler zu bewerten. Außerdem weiß man ja auch als Rezensent nicht, ab wann ein Leser etwas für einen Spoiler hält, man selber kann das Ganze ja weniger eng sehen. Ich selber z.B. habe prinzipiell nichts gegen Spoiler, versuche sie in meinen Rezensionen aber zu vermeiden, aber meiner Meinung nach geht es gar nicht komplett ohne, für mich sind es nur keine spoiler-Kennzeichnungspflichtigen Spoiler. *hust* 

Wenn im Klappentext nicht angegeben ist um welches Wesen es sich bei Person x handelt, darf man das dann in der Rezension erwähnen? Oder nur wenn es auf den ersten zehn Seiten schon erwähnt wird? Wenn man es erst in der Mitte der Geschichte erfährt, wäre es dann ein Spoiler? Oder, wenn es einem selber schon Recht früh in der Geschichte klar war, es aber erst recht spät im Buch eindeutig erwähnt wird, kann man dann voraussetzen, dass auch bei anderen Lesern so schnell der Groschen fällt? Ich meine, selbst wenn es am Anfang der Geschichte schon erwähnt wird, wäre das etwas, dass ein eventueller Leser noch nicht weiß und es gibt bestimmt ein paar Leute, die das dann doof finden würden. Wären diese Personen  einfach zu empfindlich und sind selber Schuld wenn sie eine Rezension lesen? Bei Büchern, die mir wichtig sind und die ich ohnehin kaufen und lesen möchte, lese ich z.B. keine Rezension bevor ich den Roman nicht selber gelesen habe, aber bei Romanen, wo mich eventuelle Spoiler nicht stören würden oder wo mir ein Spoiler vielleicht sogar bei der Kaufentscheidung helfen würde, lese ich dann sehr gerne welche.

Ist es nicht auch schon ein Spoiler, wenn man am Ende einer Rezension schreibt "Ich hoffe auf eine Fortsetzung über die Geschichte von x und y!"? Schließlich spoilert man damit ja, z.B. dass weder x noch y sterben. Ich meine, wenn jemand bei einer Rezension zu "Romeo und Julia" schreibt, dass das Ende traurig und der Tod der beiden unnötig ist, wäre es deshalb kein Spoiler, weil das Ende der Geschichte jedem bekannt sein sollte, aber was wenn jemand das Ende nicht kennt?

Kann und darf man also bestimmtes Wissen über eine Geschichte voraussetzen, z.B. das in "Romeo und Julia" beide Hauptpersonen sterben oder das Edward Cullen ein Vampir ist?

Wäre es gespoilert, wenn man schreibt "Person x verhält sich am Ende total dämlich und bringt sich dadurch in Gefahr" oder "Weil sich Person x am Ende unnötigerweise in Gefahr gebracht hat musste ihr Person y zur Hilfe eilen", obwohl das Ganze eher unspezifisch ist und der genaue Ausgang nicht erwähnt wird? Ich persönlich versuche immer keine explizite Handlung anzugeben, sondern es wie hier unspezifisch zu erwähnen ohne genau zu sagen was nun genau und wie passiert. Aber müsste man das mit einem Spoilerkennzeichen oder würde das bedeuten, dass man eigentlich bei jeder Rezension vor einem Spoiler warnen müsste? Ich meine, wenn ich eine Rezension lese ist es für mich klar, dass ich einiges aus der Geschichte erfahre, nur halt nicht, die entscheidenden Elemente der Handlung, ohne das ich dafür eine Warnung benötige.

Auch wenn man nur die Charaktereigenschaften einer Person erwähnt kann man damit unwissenden Lesern schon spoilern, selbst wenn es nur wäre "Person x verhält sich den Ganzen Roman über wie ein Arschloch". Oder so etwas wie "Die Liebesgeschichte war nicht sehr ausgeprägt oder romantisch". Damit verrät man ja schon einiges, aber für mich wäre derartiges kein Spoiler, für andere aber vielleicht schon.

Sind Spoiler immer nur dann mit einer Warnung zu versehen, wenn Teile der Handlung und des Inhalts explizit angegeben werden und wäre es kein großer Spoiler, wenn man bestimmte Sachen andeutet?

Was ist für euch ein Spoiler? Ab wann sprecht ihr selber eine Spoilerwarnung aus? Darf man zu empfindlich sein, wenn man Rezensionen liest oder muss man sich dessen bewusst sein, dass Rezensionen niemals völlig spoilerfrei sein können, auch ohne explizite Warnung?

Mich würde eure Meinung wirklich interessieren, da ich selber gar nicht so genau weiß, ab wann die Mehrheit einen Spoiler auch als solchen empfindet.

Kommentare:

  1. Die Frage stell ich mir auch jedes Mal beim Rezi schreiben.. und ich bin genauso weit wie Du -.- Ich versuche so wenig wie möglich zu spoilern aber ab und an geht es nicht wirklich ohne. Ansonsten kann ich mir auch die Rezession sparen, denn: wenn man wirklich nur mehr oder weniger das 'verraten darf' was auf dem Umschlag steht und 'hat mir nicht gefallen' ohne genauer darauf einzugehen, WAS einem nicht gefallen hat, verschwendet man meiner Meinung nach Zeit für eine Rezension, die keine ist. Ich denke es kommt eher darauf an, was du von einer Rezi erwartest, wenn du sie liest.. Ich pers. lese Blog-rezis nur nachdem ich das Buch gelesen habe, ich mag einfach die Spannung, ein Buch ganz von Grund auf kennen zu lernen zu lernen und die meisten Blogger 'verraten' für mich persönlich doch schon zu viel.. Ich halte mich da eher an Amazon-rezis, die sind sehr allgemein gehalten und beurteilen meist nur ob sie das Buch gerne gelesen haben, den Schreibstil und die Rahmengeschichte, ohne mir die Spannung zu nehmen..
    Aber das ist eben nur meine Meinung - und wahrscheinlich tue ich mir deswegen selbst so schwer beim Rezi-schreiben -.-

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  2. Wer fragt sich das nicht auch dauernd? An und für sich habe ich nichts gegen Spoiler, ganz und gar nicht. Oftmals entscheide ich aufgrund von manchen Spoilern die ein bisschen mehr verraten ob ich mir ein Buch nun kaufe oder nicht, vor allem wenn ich vorher sehr unentschlossen war. Ich versuche mir immer, bevor ich ein Buch kaufe, mir einen guten Überblick über den Inhalt zu verschaffen damit ich abschätzen kann ob mir das Buch gefallen wird oder nicht. Damit bin ich das letzte Jahr sehr gut gefahren, wirkliche Fehlkäufe waren nur sehr selten.

    Was mich selbst aber angeht, nun, ich versuche so wenig zu spoilern wie möglich. Meistens konzentriere ich mich auf die Charaktere, die Handlung und einige Kleinigkeiten. Sicher verrate ich da auch mal was vom Inhalt was als Spoiler gelten könnte, aber meiner Meinung nach gibt es unterschiedliche Arten von Spoilern. Alles was du oben aufgelistet hast ist ein Spoiler, allerdings gibt es die schweren Spoiler und die leichten. Zu verraten wer in einem Krimi der Täter ist, ist eindeutig ein schwerer Spoiler. Zu verraten das Edward Cullen jedoch ein Vampir ist kann man durchaus verkraften. Leute die keine Vampirgeschichte lesen wollen werden sicher dankbar sein für diese Erwähnung, diejenigen die eh davon ausgingen das es um einen Vampir geht, wird das ziemlich egal sein.

    Bei Bücher lassen sich ohne Spoiler nur schlecht rezensieren, über solche Rezensionsen schreibe ich dann aber auch drüber das sie Spoiler enthält.

    Liebe Grüße,

    Conny

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  3. Huch, ich meinte "Manche Bücher, nicht "Bei Bücher". Das kommt davon wenn man so einen langen Text schreibt und den nicht ganz einblicken kann. Blödes blogspot

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  4. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich Spoiler gaaaar nicht mag. Ich lese mir Rezensionen auch nur ab dem Punkt durch, wo die eigene Meinung kundgetan wird. Also den Inhalt überfliege ich soweit wie möglich und lese nur noch das Fazit zb. Ich versuche auch, nicht zu spoilern und lasse Sachen dann weg, die zuviel verraten könnten. Eigentlich halte ich mich da größtenteils an den Klappentext. Denn wenn da drin steht, dass zb. Edward ein Vampir ist, dann darf ich das auch erwähnen. Ich kennzeichne eigentlich nur, dass es sich um Spoiler handeln könnte, wenn es sich um eine Fortsetzung handelt. Sonst halte ich mich da eigentlich sehr zurück.

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  5. Ich bin ja auch ein absoluter Spoiler-Gegner. Zu oft hab ich mir (mMn) schon ein Buch oder dergleichen vermiesen lassen, weil ich gefühlt schon wusste wie der Hase läuft und was passiert. Deswegen lese ich auch relativ wenige Rezensionen komplett, sofern ich das Buch/etc. noch nicht kenne, sondern nur das Fazit.

    Zu Spoilern:
    ACHTUNG! Jetzt kommt einer, wer EVERNIGHT noch nicht gelesen hat! Also bitte einmal wegschauen! ;-)





    Für mich wäre es ein Spoiler gewesen, wenn ich gewusst hätte, dass Bianca ein Vampir ist. Das kam erst recht spät im Buch, obwohl ich wusste, dass da was vorgehen muss, aber es war eine überraschende Wendung (empfand ich damals so).




    Okay, jetzt wird's wieder spoilerfrei. ;-)
    Sprich, wenn etwas wirklich offensichtlich ist, bspw. ein Pairing (ich sag nur Kresley Cole, Nalini Singh, J. R. Ward etc. etc.), dann empfände ich das nicht als Spoiler. Meistens ist ja schon von Anfang an klar, wer mit wem usw.
    Ich vergleiche auch ab und an mal mit der Inhaltsangabe vom Verlag: Was verraten die? Was kann ich dazu noch sagen? Denn, mal ehrlich, es wird sich wohl kaum einer ein Buch kaufen, der nicht den Klappentext liest.
    Ich finde auch eine Angabe von "Fortsetzung folgt!" oder dergleichen nicht schlimm, solange halt nicht das Ende von Band 1 verraten wird. Vielmehr finde ich das sogar sehr hilfreich - bei den ganzen Serien, die momentan auf den Markt kommen.
    Ich versuche auch immer so unspezifisch wie möglich zu sein. Aber wenn man einen Charakter nicht mag, weil er sich (in seinen Augen) wie der letzte D...ummkopf benimmt, empfinge ich das nicht als Spoiler.
    Details, überraschende Wendungen, haarklein erzählte Inhalte und dergleichen - das ist das was ich als Spoiler empfinde.

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  6. Ich halte mich da immer an die Inhaltsangabe und wenn ich was kritisiere, was andere noch nicht wissen sollten, dann rede ich so um den heißen Brei herum, dass man damit nichts anfangen kann.^^ Ich überfliege selbst beim Bücherkauf nur die Inhaltsangabe, weil ich eigentlich gar nichts von dem Inhalt wissen möchte. Nur so grob, worum es geht usw. mehr will ich eigentlich gar nicht.^^ Rezensionen lese ich mir aber trotzdem durch, weil man so viele Rezensionen am Tag liest, dass man die Hälfte eh wieder vergisst. Dann wartet man einfach ein bissel, bis man nicht mehr weiß, worum es ging und kauft sich erst dann das empfohlene Buch. So mach ich das jedenfalls. :D

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  7. @methinksaboutbooks:

    Ich kann deinem Kommentar nur zustimmen, Blogger-Rezis sind meist ausführlicher als die normalen bei Amazon, aber das gefällt mir persönlich besser. Mit den eher kurzen Amazon-Rezis kann ich irgendwie gar nichts anfangen, ich brauche schon etwas mehr Informationen, um mir eine wirkliche Meinung zu bilden, aber die Rezis sind tatsächlich sehr gut um einen ersten Überblick über ein Buch zu erhalten. :) Allerdings besteht bei Amazon eine größere Gefahr gespoilert zu werden, da einige Rezensenten wirklich meinen es wäre fair gleich das ganze Ende zu verraten, bei Blogger-Rezis sind mir derartig große Spoiler noch nie untergekommen. ^^

    @Conny:

    Mir geht es genauso wie dir, manchmal sind Spoiler für die Kaufentscheidung schon sehr nützlich. Ich brauche z.B. ein Happy End, wenn eine Rezi spoilert, dass es das nicht geben wird, weiß ich gleich, dass ich mir das Buch nicht kaufen muss. ^^

    Findest du, dass bei leichten Spoilern also keine Warnung aussprechen muss? Ich würde es zumindest so machen, man kann ja nicht vor allem warnen. *g*

    @Ami:

    Wobei das Fazit ja teilweise auch Spoiler enthalten kann, aber ich denke, wenn man selber weiß, dass man sich Bücher durch Spoiler vermiesen lässt, dann sollte man Rezis wirklich nicht vor dem Lesen lesen. Ich glaube auch, dass manche wirklich gar nicht absichtlich spoilern, außer es sind wirklich schwere Spoiler, wie der von dir erwähnte!

    Zu Evernight: Das wäre für mich auch ein grober Spoiler, denn das war für mich auch eine sehr große Überraschung und so nicht unbedingt zu vermuten!

    Ich lese tatsächlich manchmal nicht den Klappentext, zumindest wenn ich weiß in welches Genre der Roman fällt. *g* Aber es kann ja auch ein Spoiler sein, wenn man erwähnt das zwei Personen eben nicht im Bett landen, besonders wenn der Klappentext etwas anders vermuten lässt. xD

    Da hast du tatsächlich Recht, aber es gibt ja einige Romane, da wird einem die Spannung genommen, wenn man weiß, dass eine Fortsetzung existiert, weil man weiß, dass eine Person nicht am Ende stirbt oder das alles anders kommt als es aussieht.

    Für mich wären das auch Spoiler, besonders überraschende Wendungen gehören nicht ohne Warnung in eine Rezi!

    @Debbie:

    *lach* Um den heißen Brei versuche ich auch herumzureden, aber leider funktioniert das nicht immer. ^^

    So geht es mir manchmal auch, besonders wenn ich Rezis zu verschiedenen Büchern lesen, dann weiß ich nachher oft nicht mehr um was in welchen Buch nun ging *g*

    @

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  8. was für ein thema :D ich bin ja selbst totale hasserin von spoilern ^^ und wenn jemand so was schreibt am ende ich bin gespannt wies mit x und y weitergeht vermiessssst das alles XD ich selbst schreib höchstens ich bin gespannt wies weitergeht ^^ aber spoiler sind absolut teuflisch wenn nicht vorher wirklich riesenhaft gewarnt wird denn dann brauch ich ein buch eigentlich auch gar nimmer lesen -.-
    bei reihen is das nämlich auch so das manche nichts dazuschreiben grr ;DD

    lg july

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  9. Spoiler und ich sind so eine Sache :D
    Wenn ich in Foren o.ä. unterwegs bin und spoiler sehe, muss ich sie lesen. die reizen mich regelrecht ...
    aber bei rezis ist das so, dass ich mir nur teilweise den inhalt durchlese und das fazit. sonst überfliege ich sie vorsichtig. meistens lese ich andere rezis erst, wenn ich das buch gelesen habe oder eh nicht lesen möchte.

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  10. Ich gehöre wohl auch eher zu den "empfindlichen" Personen, was Spoiler betrifft. Eine Bemerkung wie "Das Ende fand ich total traurig" vermiest mir schon eine ganze Menge, muss ich gestehen.

    Ich bin der Meinung, dass man immer eine Rezi schreiben kann, ohne Spoiler zu verwenden. Statt zu schreiben "Das Ende fand ich traurig" kann man auch sagen "Das Ende hat mir gefallen/nicht gefallen". Oder man benutzt einfach einen Spoiler-Button, wenn man es denn unbedingt los werden muss. Denn ganz ehrlich: grundsätzlich ist es wohl eher schwierig das Ende eines Buches zu kommentieren, ohne Spoiler zu setzen.

    Ich fahre immer nach der Methode, dass ich absolut nichts von Inhalten wieder gebe, die in der zweiten Hälfte eines Buches passieren. Denn zu wissen was auf S. 250 passiert ruiniert mir einfach den Lesespaß, wenn ich das Buch auch noch lesen möchte. Zu erwähnen, dass Edward ein Vampir ist, kann m.E. kein Spoiler sein, wenn es doch schon auf dem Klappentext steht. Zu erwähnen, dass X aber gegen Ende eines Buches in eine dumme Situation gerät, ist für mich definitiv ein Spoiler. Warum muss man das erwähnen? Kann man nicht auch einfach schreiben, dass man Charakter X einfach blöd fand, weil er in sich selbst in dumme Situationen bringt? So verrät man nichts von der Geschichte, kann aber trotzdem nachvollziehbar argumentieren, weshalb man die Person nicht mochte. Es gibt immer eine spoilerfreie Variante von Rezensionen, wenn man sich einfach mal genügend Gedanken darüber macht. Und wenn man sich nicht sicher ist, ob ein bestimmter Absatz in der Rezi nun spoilert oder nicht, dann doch lieber auf Nummer sicher gehen und einen Button einfügen. ;-)

    Das ist zumindest meine Meinung und ein Grund dafür, weshalb ich bei vielen Rezis nur das Fazit lese. Ich möchte nicht wissen, was in dem Buch passiert, sondern ob der Leser es gut oder schlecht fand. ;-)

    Eine tolle Frage übrigens!

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  11. @dreamer:

    Interessant, mir würde das nichts ausmachen. Aber ich lese auch das Ende eines Buches zuerst und es macht mir gar nichts aus. So spoiler ich mich dann dauernd selbst xD

    Wenn du nicht weißt, dass es der zweite Teil einer Reihe ist und es nicht am Anfang der Rezension zu erkennen ist, oder allgemein wenn nicht gewarnt wird? Oder weil du nicht wissen willst ob es einen zweiten Teil gibt? Ich würde nämlich nicht warnen, wenn oben über der Rezi schon steht: "zweiter Teil der Reihe xy" oder "Reihe xy #2", weil ich davon ausgehe, dass die Leute das lesen und dann schlau genug sind selber zu entscheiden, ob sie die Rezi lesen wollen oder nicht *g*

    @Wurzeltroll:

    Das kenne ich. Mich reizt das auch, ich weiß auch nicht wieso. xD

    Das ist natürlich die sicherste Variante. ^^

    @Steffie:

    Es ist wirklich interessant zu lesen wie unterschiedlich Leute mit Spoilern umgehen und ab wann sie einen Spoiler als Spoiler ansehen. Ich bin da wohl weniger sensibel als du :D Und deshalb ist es wohl auch schwierig selber für alle spoilerfreie Rezensionen zu schreiben, denn jeder sieht das wie man merkt anders. ^^

    Die Frage ist ja, was möchte man mit seinen Rezensionen bezwecken: Nur seine Meinung kundtun oder andere bei ihrer Kaufentscheidung unterstützen. Bei letzterem ist es ja nicht besonders hilfreich, wenn man nur schreibt "Das Ende hat mir gefallen/nicht gefallen". Klar bei manchen Sachen kann man es etwas umformulieren oder einen Button einfügen, ich hab nur noch nicht rausgefunden wie das geht. Ich hatte mal eine gute Seite gefunden, sie aber leider nicht gespeichert und bei den anderen Seiten war der Button immer so hässlich. :/
    Aber wieso ist es weniger ein Spoiler, wenn man schreibt "Hat sich selbst in eine dumme Situation gebracht"? Okay, man erwähnt nicht die Stelle im Buch, aber eigentlich ist das ebenso ein Spoiler, es macht es ja nicht besser indem man nicht die ungefähre Stelle im Buch mit nennt, oder?

    Aber reicht dir dann nicht auch nur die Bewertung? ^^ Das Fazit könnte ja auch Spoiler enthalten... :D Bei mir ist das übrigens manchmal ähnlich, wenn ich nur wissen möchte, wie ein Buch allgemein Gefallen gefunden hat lese ich nur die Bewertung und entscheide dann, ob ich mir das Buch genauer anschaue oder nicht. ^^

    Danke schön, ich finde es wirklich interessant zu hören was andere zu dem Thema zusagen haben. Besonders da ich selber kaum ein Problem mit Spoilern habe. ^^"

    Edit: Das Edward ein Vampir ist steht mMn nicht im Klappentext (auch nicht in dem vom zweiten Teil), trotzdem habe ich glaube ich noch keine Rezi gelesen in denen das nicht erwähnt wird. Ebenso im zweiten Teil das Jacob ein Werwolf ist. Mist, hätte ich das jetzt als Spoiler markieren sollen? Nee, ich geh frech davon aus, dass jeder das weiß *hust*

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  12. Huhu,
    da versuche ich auch mal eine einigermaßen vernünftige Meinung abzugeben :-)

    Zum einen bin ich der Meinung, das man nicht nicht spoilern kann. Im Grunde ist eine Rezension eine Anhäufung von Spoilern, allerdings sehe ich das eher als normal an. Wie sollen wir unsere Meinung zu einem Buch vertreten, ohne Angabe von Gründen? Wenn wir nicht erzählen können, wieso uns dieses und jenes gefallen hat, können wir auch einfach schreiben "Es hat mir gut gefallen".
    Wenn ich Rezensionen lese, möchte ich doch wissen wie die Charaktere sind und natürlich auch wieso. Enthält die Geschichte phantastische Elemente und wenn ja welche?

    Ich gucke meistens, was sich schon aus dem Klappentext ableiten lässt und versuche meine Rezension etwas darauf aufzubauen. Oft sage ich auch "das und das kommt falsch rüber im Klappentext" oder "die Protagonistin hat dieses und jene Charakterzüge", sage aber nicht warum das so ist. So versuche ich wenigstens nicht zu genau darauf einzugehen. Vermutlich vermittelt das einen schlechten Eindruck, aber so versuche ich momentan das zu regeln.

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  13. So sehe ich das auch, man kann versuchen keine groben Spoiler einzubauen, aber kleinere Spoiler findet man immer in einer Rezension, mir macht das allerdings nichts aus. :) Genau deshalb lese ich auch Rezensionen, ich möchte auch mehr erfahren als "War gut", "Gefiel mir nicht" etc. Ansonsten brauche ich mir nur die Bewertung anzuschauen und das wars.

    Ich arbeite irgendwie fast nie mit den Klappentext, obwohl das mal eine gute Idee wäre. Aber irgendwie lese ich mir die Klappentexte auch nie durch, weder vor dem Kauf noch beim rezensieren *hust*

    Wieso sollte das einen schlechten Eindruck machen? :O

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Ich freue mich über jeden Kommentar, hinterlasst mir doch einfach eine kurze Nachricht, ich beiße nicht... zumindest meistens. :)

Liebe Grüße,
Lucina

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