21. August 2011

Review - Stealing Phoenix - Joss Stirling


  • Deutscher Titel: -
  • Reihe: Benedicts #2
  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Oxford Childrens Books 
  • Erschienen im: August 2011
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-0192756589


Klappentext: 

What do you do when your soulmate turns out to be a thief? Steal her, of course. Phoenix was raised within the Community, a gang of thieves with paranormal powers, under the control of a harsh master known as the Seer. The notion that there's a soulmate out there for every person with a paranormal gift is mere myth in Phoenix's world. That is until the Seer gives Phoenix the details of her next target, Yves Benedict. He's more than just her next victim, he is her destiny. To be together, Phoenix must break away from the Community but resistance against the Seer puts them both in mortal danger. Phoenix has never trusted anyone before, now it's time to trust Yves with her life 

Kritik:

Ich war wirklich gespannt auf "Stealing Phoenix", nachdem mich der Vorgänger "Finding Sky" mehr als nur begeistert hat und nun eines meiner Lieblingsbücher ist. Leider konnte mich "Stealing Phoenix" nicht so überzeugen wie "Finding Sky", für mich handelt es sich aber immer noch um eine lesenswerte Geschichte.

Den Roman hatte ich innerhalb weniger Stunden ausgelesen, denn die Geschichte liest sich flüssig, sodass man die knapp 270 Seiten schnell durchgelesen hat. Leider, denn ich hätte gerne mehr über Yves und Phee gelesen, durch die Kürze der Geschichte konnte man die beiden gar nicht gut genug kennenlernen.

Der größte Kritikpunkt an "Stealing Phoenix" war für mich aber die Liebesgeschichte. Im Gegensatz zum Vorgänger hat es Joss Stirling nicht richtig geschafft zu zeigen, dass sich die beiden nicht nur deshalb lieben, weil sie Seelenverwandte sind und dadurch wohl oder übel aneinander gebunden sind. Bei Zed und Sky war es viel offensichtlicher, dass die beiden einfach zueinander passen und sich auch so ineinander verliebt hätten, so war es leider nicht ganz bei "Stealing Phoenix". Yves und Phee beiden passen sicherlich gut zueinander und ihre Liebe ist theoretisch auch realistisch, aber da sich die Haupthandlung an nur drei Tagen abspielt, war mir die Liebesgeschichte viel zu gehetzt. In so kurzer Zeit können sich die beiden doch noch gar nicht gut genug kennengelernt haben, sodass man gleich von der großen Liebe sprechen könnte. Und das Ende hat dem ganzen doch etwas die Krone aufgesetzt, also wirklich, dass war doch etwas too-much und dabei bin ich doch eigentlich sehr romantisch veranlagt. Wäre die Handlung über einen längeren Zeitraum gestreckt worden, wäre die Liebesgeschichte sehr gut gewesen, denn die Ansätze haben mir gut gefallen, aber so wirkte es leider eher so als ob die Soulfinder-Sache eher Grund für die Liebe gewesen ist als wirkliche Anziehung.

Nichtsdestotrotz hat mich "Stealing Phoenix" von der ersten Seite angefesselt und berührt, wäre die Geschichte länger gewesen hätte Joss Stirling sicherlich mehr herausholen können. Okay, der Liebesgeschichte fehlt es an eindeutig an Tiefe, aber dafür haben mich wenigstensetwas die Benedicts und Phee entschädigt. Man hätte zwar mehr aus den Charakteren herausholen können, denn so fehlten ihnen etwas die Fehler, aber ich mochte die Charaktere dennoch sehr gerne. Und wie zu erwarten war waren auch die meisten Benedict-Familienmitglieder sowie Sky von der Partie, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Bewertung wahrscheinlich schlechter ausgefallen wäre, wenn ich nicht zuvor "Finding Sky" gelesen hätte, denn so wird der Roman von seinem perfekten Vorgänger getragen.

Sehr schön fand ich außerdem, dass sich "Finding Sky" und "Stealing Phoenix" was die Geschichte angeht deutlich unterschieden haben. Bis auf die Tatsache, dass sich sowohl Sky als auch Phoenix mit der ganzen Soulfinder-Sache zu Beginn nicht recht anfreuden können und sich als schlechten Einfluss auf ihren Partner empfinden gab es keine großen Übereinstimmungen.

Fazit:

Obwohl es der Liebesgeschichte an Realismus und Tiefe fehlt war für "Stealing Phoenix" für mich dennoch ein sehr schöner Roman, der mich fesseln und in seinen Bann ziehen konnte. Allerdings zehrt der Roman von den liebenswerten Benedicts und seinem perfekten Vorgänger, ansonsten sehe die Bewertung etwas schlechter aus.


Bewertung: 9 von 10 Bücherwürmer

Anmerkung:

Zur Ausgabe möchte ich nur noch sagen, dass es sich laut Amazon zwar um ein Taschenbuch handelt, meiner Meinung nach handelt es sich aber eher um eine Broschur, zwar keine Klappbroschur, aber der Einband ist verstärkt und das Format größer als beim "richtigen" Taschenbuch von "Finding Sky".

Zur Zeit sind vom Verlag keine weiteren Bände über die Benedicts geplant, obwohl die Autorin gerne einen Roman über den dritten Bruder Xav schreiben würde. Ich hoffe allerdings, dass sich der Verlag noch für einen weiteren Roman entscheidet, dies hängt wahrscheinlich von den Verkaufszahlen von "Stealing Phoenix" ab.

Reihe:
  1. Finding Sky (Zed & Sky)
  2. Stealing Phoenix (Yves & Phoenix)

meine Quellen: Cover; Buchinformationen; Klappentext;

    Kommentare:

    1. Mwah! Klingt toll und deine Bewertung ist ja trotzdem richtig gut! Ich freu mich auf das Buch und lese es gleich nach "Das verbotene Eden". :)

      Ich hoffe ja, wir konnten mit unserem Buchkauf dazu beitragen, dass es noch ein weiteres Buch aus dieser Reihe gibt!!

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    2. Die Bewertung ist nur deshalb so gut, weil ich "Finding Sky" liebe und auch die Benedicts, ich hab es einfach nicht über's Herz gebracht eine schlechtere Bewertung zu geben ^^

      Deshalb bin ich auch schon sehr gespannt, wie dir die Geschichte gefällt... :D

      *nick* Und hoffentlich konnten wir mit unseren Rezis noch andere überzeugen, "Finding Sky" zu kaufen. Die Geschichte hat es jedenfalls verdient mehr Beachtung zu finden :/

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    Liebe Grüße,
    Lucina

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