5. März 2011

Review - Love Cupid - Miki Kiritani

  • Originaltitel: 恋愛キューピィ (Ren Ai Cupie)
  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag
  • Erscheinungstermin: Januar 2009
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3551786074
  • Status: Einzelband (abgeschlossen)

Inhalt:

Um ihre große Liebe wiederzusehen ist Hiyo Yoshikawa auf die Renso Private High School gewechselt, dort muss sie jedoch mit Erschrecken feststellen, dass an der Schule strenge Regeln herrschen, die die Beziehungen und den Kontakt zwischen den Geschlechtern verbieten. Doch es gibt den Love Cupid Club, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Liebesträume wahr werden zu lassen. Ob Hiyo dort weiterhelfen kann?

Kritik:

Im Manga sind zwei verschiedene Geschichten enthalten, den Hauptteil macht dabei mit drei Kapiteln "Love Cupid" aus. Bei der zweiten Story handelt es sich um den One-Shot "Girlfriend", einem älteren Werk von Miki Kiritani.

An "Love Cupid" hatte ich große Erwartungen, da ich von "Missile Happy" sehr begeistert war und mir etwas Ähnliches von "Love Cupid" erhofft hatte. Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt, denn von den drei Kapiteln dreht sich nur das Erste um die Liebesgeschichte von Hiyo, während die restlichen Kapitel von zwei anderen Pärchen handeln. Insgesamt kann man also eher sagen, dass "Love Cupid" aus drei mehr oder weniger in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten besteht. Dies war in soweit unbefriedigend, da für mich die Geschichte um Hiyo noch nicht abgeschlossen war und ich mir einfach mehr Romantik in ihre Richtung gewünscht hätte. Und das Special am Ende, das lediglich aus zwei Seiten besteht, war mir dann doch etwas zu wenig, um für die fehlende Handlung rund um Hiyo zu entschädigen. Wer also eine einzige romantische Geschichte erwartet ist bei diesem Manga an der falschen Adresse.

Die Geschichte von "Girlfriend" hat mir persönlich etwas mehr zugesagt, allerdings konnte auch die mich nicht vollständig überzeugen, da mir auch hier etwas das Gefühl und die Romantik gefehlt hat. Miki Kiritani hat für mich einfach zu sehr versucht auf zu wenig Seiten zu viel Geschichte hineinzupressen, sie hätte sich lieber intensiv auf einen Handlungsstrang konzentrieren sollen.

Der Zeichenstil würde ich als typisch "Shojo" bezeichnen, süß und mit unnatürlich großen Augen, mir persönlich gefällt er sehr gut, aber ich habe ihn ja auch schon bei "Missile Happy" gemocht. "Girlfriend" hat mir dagegen zeichentechnisch weniger gefallen, man merkt deutlich, wieviele Fortschritte Miki Kiritani mit der Zeit gemacht hat.

Fazit:

Ich kann das Manga wirklich nur hartgesottenen Shojo-Fans empfehlen, die auch mit kurzen Geschichten, wenig Handlung und etwas fehlender Romantik zufrieden sind.


Bewertung: 3 von 5 Sterne


Weitere Werke:
  • 2001 - Missile Happy (5 Bände, abgeschlossen)
  • 2008 - Puri x Puri - Himegimi wa Oujisama  (2 Bände, abgeschlossen) (nur in Japan erschienen)


meine Quellen: Cover; Buchinformationen;

Kommentare:

  1. Bei den Einzelbänden bekommt man ja verflixt häufig mehrere Kurzgeschichten geboten - für mich auch ein Grund, da nur selten zuzugreifen. Mir gefällt es halt auch besser, wenn eine Geschichte ausführlicher erzählt wird. ;)

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  2. Ich mag persönlich zwar kürzere Serien mehr, aber bei Einzelbänden bin ich meistens auch etwas skeptisch. Bisher habe ich nur wenige Kurzgeschichten gelesen, die ich gut fand, meistens sind die Geschichten einfach nur flach und langweilig :-/ Zu ausführlich darf die Geschichte allerdings auch nicht sein, da verliere ich meistens zwischendurch das Interesse xD

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  3. Ich mag ausführliche - und komplexe - Geschichten, aber dann hoffe ich immer, dass der Verlag nicht irgendwann auf eine halbjährliche Veröffentlichung kommt. Über den Zeitraum kann ich die Details auch nicht mehr im Kopf behalten - und es ist zu blöd, wenn man ständig die vorhergehenden Bände noch einmal lesen muss. ;)

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Liebe Grüße,
Lucina

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