22. Februar 2011

Abgebrochen - Dämonisches Tattoo - Brigitte Melzer

  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Otherworld Verlag 
  • Erscheinungstermin: 29. Januar 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3800095124
  • Hörprobe: hier

Inhalt:

Washington D.C. wird von einem Serienmörder im Bann gehalten. Gegen seinen Willen wird dem FBI-Agenten Chase Ryan ein indianisches Tattoo gestochen, dass es ihm ermöglichen soll den Täter aufzuspüren. Ein gewagter Plan, denn das Tattoo schafft nicht nur eine Verbindung zum fieberhaft Gesuchten, sondern öffnet diesem umgekehrt auch den Weg in Chase Verstand. Wichtiger ist allerdings, dass beide auch im Tode verbunden sind, stirbt der eine wird auch der andere sterben. 
Bald muss Chase untertauchen und kidnappt dabei die Journalistin Kate Lombardi. Von der Polizei verfolgt nehmen die beiden einen ungleichen Kampf auf gegen einen unberechenbaren Killer und ein immer mächtiger werdendes Tattoo ... 

Bewertung:

Nun habe ich es also doch getan, obwohl ich mir geschworen habe es nicht so weit kommen zu lassen, aber ich kann nicht anders: Ich habe das "Dämonische Tattoo" nach der Hälfte abbrechen müssen. 

Schon seit einiger Zeit versuche ich mich durch diesen Roman zu kämpfen, und es war nicht der erste Anlauf, zum einen weil er von einer meiner Lieblingsautorinnen stammt und zum anderen wollte ich dem Genre "Mystery-Thriller" eine Chance geben. Bisher konnte ich insbesondere mit Thrillern überhaupt nichts anfangen, dies liegt wohl daran, dass ich weder mit Blut oder Gewalt noch Mord sowie Tod im Allgemeinen etwas anfangen kann, einfach gesagt: Ich bin ein totaler Angsthase und sehr zartbesaitet. Was dann auch dazu geführt hat, dass ich mich beim Lesen auf die Zeiten beschränkt habe, an denen ich auf keinen Fall alleine Zuhause war xD, dies hat mich dann nach und nach immer mehr darin bestärkt, dass Thriller nicht mein Genre sind und es auch in der nächsten Zeit nicht werden, seien es nun Bücher oder Filme. Auch ohne die Hilfe von Thrillern und ähnlichem liegt in Türnähe immer ein Knüppel bereit (habe ich von zu Hause mitgehen lassen, mein Vater hatte für jedes Familienmitglied einen besorgt ^^), aber ich bin natürlich nicht paranoid, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, wer weiß, ob ich ihn nicht vielleicht doch irgendwann einmal brauche. ;-) Trotzdem hatte ich mir fest vorgenommen nicht aufzugeben, ich wollte wenigstens am Ende guten Gewissens sagen können: "Ich habe es durchgelesen und es hat mir nicht gefallen!", nun soweit zu diesem Vorsatz. Ich habe mir aber wirklich Mühe gegeben...

Ich war am Anfang beruhigt darüber, dass die Beschreibungen nicht allzu detailliert waren, da schon die Erwähnung von zugenähten Mündern und aufgenähten Augenlidern ein unschönes Kopfkino bei mir ausgelöst, sodass weitere Details gar nicht mehr notwendig wären. Daher war ich dann auch froh darüber, dass sich  dann die Liebesgeschichte immer mehr in den Vordergrund schob, damit konnte ich dann schon mehr anfangen. ;-) Die Interaktionen zwischen Kate und Chase fand ich teilweise auch sehr amüsant, obwohl vielleicht in Anbetracht der Situation in der sich beide befinden etwas unnatürlich. Wobei ich auch noch nie entführt oder von der Polizei verfolgt wurde, vielleicht würde ich ja ähnlich handeln, wer weiß. ^^
Aber als dann das "Dämonische Tattoo" mehr an Bedeutung gewann und damit auch die Verknüpfung zwischen dem Mörder und Ryan, wurde es mir "zu spannend", wobei ich die erste Hälfte auch nur mäßig fesselnd fand, da die Liebesgeschichte mehr Platz einnahm als der angekündigte Thriller. Und ob die zweite Hälfte eingefleischte Thriller-Fans zufrieden stellen kann, darüber kann ich nichts sagen, denn tatsächlich habe ich aufgehört bevor es mir zu spannend wurde, also an einer Stelle die mehr oder weniger langweilig war. Meine Nerven sind für derartige Geschichten einfach nicht gemacht, also habe ich mich damit begnügt den Rest knapp zu überfliegen, war wahrscheinlich auch besser so. Okay, eine erotischen Szene habe ich mir genauer zu Gemüte geführt, aber diese kann man sich getrost sparen.
Dies hat mir auch gereicht, hätte ich mit meinem jetzigen Tempo weitergelesen wäre ich auch in den nächsten Wochen immer noch nicht fertig mit lesen.

Insgesamt kann ich das Experiment "Thriller" für mich als gescheitert erklären. 

Fazit: 

Da ich mich mit dem Genre nicht auskenne, kann ich nicht genau sagen, ob die erste Hälfte als Thriller nun gut oder schlecht war. Ich fand sie solide, aber wenig spannend, und die Idee auch recht interessant, da ich aber keine Vergleiche ziehen kann, werde ich mir eine Bewertung sparen, auch mit dem Hintergrund, dass ich nur die erste Hälfte der Geschichte kenne und den Rest nur sehr grob überflogen habe.


Bewertung: ohne Bewertung


meine Quellen: Cover; Buchinformationen; Inhalt (von mir erweitert);

Kommentare:

Ich freue mich über jeden Kommentar, hinterlasst mir doch einfach eine kurze Nachricht, ich beiße nicht... zumindest meistens. :)

Liebe Grüße,
Lucina

Hinweis: Die Kommentarmoderation ist aktiviert.