24. Januar 2011

Oldview - Once and Always - Judith McNaught

Noch einmal eine uralte Rezension von mir, deswegen wirkt sie inhaltlich vielleicht etwas merkwürdig... ;-) Ich musste manchmal wirklich schmunzeln über das was ich dort erwähnt habe, ich war ja quasi neu im Genre und da hat man nun einmal einen anderen Blick auf solche Romane. ^^
Diesmal musste ich Gott sei Dank wenig ändern, es hat mich wirklich gewundert, dass der ganze Text nicht vor Rechtschreibfehlern und grammatikalischen Grausamkeiten gestrotzt hat. Heute stehe ich mit der deutschen Sprache zwar immer noch (oder schon wieder) auf Kriegsfuß, aber wenn man als Hauptfach Mathematik studiert verlernt man mit der Zeit sinnvolle deutsche Sätze zu bilden, die einen flüssig lesbaren Text ergeben. xD

"Once and Always" ist ein der Romane, die ich unbedingt noch einmal lesen will, aber keine Zeit dafür finde. Von was für einem Wermutstropfen am Ende spricht mein früheres Ich da bloß (der Satz ist ja eine reinste Katastrophe, aber ich kann ihn nicht ändern, da ich mir nicht 100% sicher bin was er bedeuten soll xD), dass würde mich echt interessieren. Wahrscheinlich nur eine total unbedeutende Sache, der ich damals viel Bedeutung zugemessen habe, wäre zumindenst typisch für mich...

Vor ein paar Jahren war Judith McNaught mit Abstand meine Lieblingsautorin was Historicals angeht (nur "Until You" konnte mich nicht überzeugen), aber auch die Contemporaries "Paradise" und "Double Standards"haben mir gefallen, mit ihren neueren Romanen konnte ich jedoch wenig anfangen. Auch wenn inzwischen schon einige Zeit vergangen ist bin ich mir sicher, dass ich ihre Romane auch heute noch lieben würde (zumindest hoffe ich das und deshalb will ich ihre Historicals ja gerade noch einmal lesen).

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Pocket; Auflage: Reissue 
  • Erscheinungsdatum: 21. Mai 2002
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-0671737627
  • Leseprobe: erstes Kapitel

Inhalt:

Across the vast ocean sailed Victoria Seaton, a free-spirited American beauty left suddenly orphaned and alone. Eager to claim her long-lost heritage, she was amazed at the formal elegance of Wakefield, the sumptuous English estate of her distant cousin...the notorious Lord Jason Fielding. Sought after at plays, operas, and balls by London's most fashionable ladies, Jason remained a mystery to Victoria. Bewildered by his arrogant demeanor, yet drawn to his panther-like grace, she came to sense the searingly painful memories that smoldered in the depths of his jade-green eyes.
Unable to resist her spitfire charm, Jason gathered her at last into his powerful arms, ravishing her lips with his kisses, arousing in her a sweet, insistent hunger. Wed in desire, they were enfolded in a fierce, consuming joy, free at last from the past's cruel grasp. Then, in a moment of blinding anguish, Victoria discovered the shocking treachery that lay at the heart of their love...a love she had dreamed would triumph...Once And Always.

Bewertung:

Die englische Sprache ist gut zu verstehen, wenn auch nicht sehr einfach, ich habe schon leichter verständliche Romane in Englisch gelesen, aber auch schwerere. Ich habe das Gefühl, dass sich romantische Romane auf Englisch besser anhören, nicht so kitschig und platt wie die deutschen Übersetzungen, bei denen ich immer das Gefühl habe, dass sich alles gleich anhört, es werden immer die gleichen Phrasen und Übersetzungen benutzt. Daher würde ich, wenn einigermaßen gute Kenntnisse in der englischen Sprache vorhanden sind, immer empfehlen Liebesromane in Englisch zu lesen, besonders da man mit der deutschen Übersetzung auch häufiger mal einen Griff ins Klo landet. ;-)

Die Story ist zwar nicht besonders außergewöhnlich, aber ich finde, dass sie besser und realistischer konstruiert ist als viele andere Liebesromane die ich gelesen habe. Es erfrischend, dass z.B. vor und auch nach der Hochzeit noch gezeigt wird, dass Jason eine Geliebte hat. Dies ist zwar traurig für Victoria, aber nur verständlich, kein Mann würde jahrelang ohne eine Geliebte verharren, wenn klar ist, dass seine eigene Frau nicht mit ihm schlafen will. Ferner finde ich es auch gut, dass Jason und Victoria nicht gleich am Anfang des Romans heiraten, wodurch die Geschichte realistischer und spannender wirkt, als wenn sie gleich nach 70 Seiten geheiratetet hätten und danach nur noch Missverständnisse die Geschichte voranbringen und dramatischer machen.

Außerdem ist verständlich und erklärbar, warum Jason so kalt und unnahbar ist, in anderen Romanen scheint es fast so, als ob die Männer einfach aus Prinzip kühl sein müssen. Nichtsdestotrotz und genau deshalb ist Jason sympathisch, besonders zum Ende hin ist er schnuckelig und man muss ihn einfach ins Herz schließen.
Victoria verhält manchmal etwas kindisch und tritt in so einige Fettnäpfchen, aber sie ist trotzdem sympathisch, auch wenn sie charakterlich nicht wirklich auffallend ist, dafür ist Jason zuständig. ;-)

Warum die Urgroßmutter von Victoria in der Mitte des Romans plötzlich ihre Haltung gegenüber der Heirat ändert ist mir auch am Ende nicht ganz klar geworden.

Der Kindheitsfreund von Victoria tut mir am Ende sehr Leid und ich finde, dass es vielleicht noch ein paar mehr Erklärungen hätte geben können. Es ist jedoch auch positiv, da das Ende kein vollständiges "Happy End" ist, naja eigentlich schon, aber mit einem winzig kleinen Wermutstropfen

Fazit:

Meiner Meinung nach ist "Once and Always" ein sehr guter historischer Liebesroman. Wer diese Art von Romanen mag, sollte vielleicht einen Blick riskieren, ich kann "Once and Always" wirklich empfehlen.

Bewertung: 5 von 5 Herzen 

Anmerkung:

Es gibt deutsche Übersetzung "Für immer und ewig, mein Herz", das Cover war leider nicht aufzutreiben.
  • Broschiert: 462 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (1996)
  • ISBN-13: 978-3404125395
Oder auch eine Cora Historical Ausgabe mit dem Titel "Sieg einer großen Liebe".

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Lucina

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