7. September 2010

Review - Black Bird (Band 1) - Kanoko Sakurakouji


  • Originaltitel: ブラックバード (Burakku Baado / Black Bird)
  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime 
  • Erscheinungsdatum: 15. November 2009
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3770471812
  • Status (jp/dt): wird fortgesetzt/wird fortgesetzt
  • Bände: 12

Klappentext (Band 1):


Misao versucht schon ihr ganzes Leben, die dämonischen Erscheinungen, die wohl nur die sehen kann zu ignorieren. Mit ihrem 16. Geburtstag werden diese aber entschieden zu aufdringlich: als "Auserwählte" verspricht ihr Blut längeres Leben, ihr Fleisch sogar Unsterblichkeit! Ihr Freund Kyo, selber scheint ihr als einziger helfen zu können ... aber der ist auch nicht ganz uneigennützig ... und auch nicht so ganz menschlich ...


Story:


Nachdem ich schon "Backstage Prince" (bisher nur in Englisch bei VIZ erschienen) von Kanoko Sakurakouji sehr gut fand (für Shojo-Leserinnen wirklich sehr zu empfehlen, süße Story und liebenswerte Charaktere), habe ich mir auch ihre zweite Serie "Black Bird" gekauft.
Als Scanlation hatte ich die Serie schon vorher etwas verfolgt und fand sie ganz interessant. Sie ist auch in Japan noch nicht abgeschlossen und umfasst zur Zeit 12 Bände. Ich hoffe die Autorin zeichnet die Geschichte nicht tot, nur weil sie erfolgreich ist, wie zum Beispiel meiner Meinung nach bei "Vampire Knight" geschehen. Jedoch bekomme ich langsam die Befürchtung das genau dies eintreten könnte, denn die Geschichte kommt nicht wirklich voran. Aber nun zum ersten Band.

Ich war erstaunt, als ich Black Bird gelesen habe, denn die Story ist total anders als Backstage Prince...erotisch, dunkel und blutig. Die Autorin wirbt mit ihren gutaussehenden männlichen Charakteren, aber natürlich lege auch auf die Geschichte wert. Die Idee fand ich wirklich originell und man kann viel daraus machen. Allerdings hoffe ich, dass die Autorin ihr Augenmerk nicht zu sehr auf die erotischen Elemente legt oder die Geschichte in eine zu düstere, brutale Richtung abdriften lässt. Schließlich hoffe ich auf ein Happy End. ;-)

(Ich habe jetzt gerade Band 6 zu Ende gelesen, ging ziemlich schnell, denn wirklich viel passiert ist nicht passiert. Und hier liegt der Hase begraben, die Story geht zu langsam voran und man hat wenig  Ideen worauf die Geschichte nun hinauslaufen soll. Das die beiden einfach nur im Bett landen, wäre ja zu plump...
Hach, jetzt weiß ich wieder, wieso ich nur abgeschlossene Serien kaufen sollte, da weiß man das es irgendwann ein Ende gibt und mit wievielen Bänden ist auch schon klar.)

Zeichnenstil:

Die Zeichnungen sind wie bei Backstage Prince sehr gut, nicht so typisch Shojo (d.h. riesige Augen und kurze Röcke), wie z.B. bei Arina Tanemura, sondern weicher und realistischer. Sie erinnern mich an Natsuki Takaya ("Fruits Basket"), sind meiner Meinung nach aber detailierter und irgendwie besser, angenehmer zum anschauen. Und ich muss sagen, die männlichen Charaktere sehen allsamt zum anbeißen aus.


Fazit:

Auf keinen Fall mit "Backstage Prince" zu vergleichen und eher für ältere Leserinnen zu empfehlen, aber die Story ist schön erfrischend und die Zeichnungen wunderschön.
Reinlesen lohnt sicht, wenn man auf sexy Dämonen steht und einer Prise Erotik nicht abgeneigt ist.
 
Bewertung: 5 von 5 Sterne


Weitere Werke:

- Suzu-chan no Neko ("Suzu-chan's Cat") (2001–2002) - 2 Bände
- Backstage Prince (2004-2005) - 2 Bände
- Ōsama no Shichiya ("The King's Pawnshop") (2006) - 1 Band (Auch eine sehr süße Geschichte, leider noch nicht im Buchhandel erschienen...) 

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Liebe Grüße,
Lucina

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