11. September 2010

Review - Avalon High - Meg Cabot

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: HarperTeen
  • Erscheinungsdatum: 3. Juli 2007
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-0060755881

Klappentext:

Is it all coincidence, or are dark forces at work? Ellie, the new kid who is starting her junior year at Avalon High, lives with parents, medieval scholars who named her for the lamentable Lady Elaine, aka the Lady of Shalott. Sure there are a few connections to Arthurian legend--similar names, bitter relatives, even an illicit affair--but high-school math teacher Mr. Morton, who belongs to a secret society dedicated to the return of Arthur, believes the Round Table is about to be reenacted in Ellie's present-day Washington, D.C., suburb. If that's so, then Ellie has fallen for the wrong guy. Forget that; Ellie has no intention of letting the past write her future. Using a selection from Tennyson's classic "Lady of Shalott" to set up each chapter, Cabot delivers a clever modern take on Arthurian legend, which moves swiftly along to a satisfying, tender conclusion. An entertaining novel that will attract new Cabot readers and as well as the author's devotees.

Bewertung:  

Wahrscheinlich bin ich einfach zu alt für diesen Roman, obwohl ich im Allgemeinen sehr gerne Jugendbücher lese und gar nicht derart weit von der Zielgruppe entfernt bin, innerlich noch weniger als meine 22 Jahre vermuten lassen. Zudem haben mir auch andere Meg Cabot Romane gut gefallen, wie "Nicola und der Graf" oder "Victoria und der Baron".  Mit "Avalon High" konnte ich mich allerdings überhaupt nicht anfreunden, auch wenn der Hintergrund gut recherchiert erschien.

Die Story klingt zunächst interessant und hat auch unerwartete Wendungen zu bieten, jedoch hatte ich etwas anderes erwartet. Eher eine Geschichte mit einer Zeitreise oder einem historischeren Touch, diese Hoffnung wurde leider nicht erfüllt. Gleichwohl ist dies nicht der Grund wieso ich diesem Roman nichts abgewinnen konnte, die ganze Geschichte konnte mich nicht fesseln. 
Dies liegt besonders an den Charakteren, die überhaupt nicht realistisch wirken und ich zu ihnen keine Bindung aufbauen konnte. Es war unmöglich mit ihnen mitzufühlen, sie wirkten starr und konstruiert, ebenso ließ sich keine charakterliche Tiefe erkennen. Allein Elaine erschien mir besonders, sie hatte einen stärkeren Charakter als die anderen Figuren. Trotz dessen, in kaum einem anderen Roman war es mir derart egal, was mit den Hauptpersonen passiert, ob sie z.B. glücklich oder unglücklich sind. Dies führt unter anderem dazu, dass sich keine Spannung aufbauen kann.
Hinzu kommt, dass Handlungsstränge plump zusammengefügt wurden, eine uninteressante Szene reiht sich an die andere.

Fazit:

Ich kann diesen Roman wirklich nur für jüngere Leser, ab 12 Jahren empfehlen, ältere Leser könnten sich vielleicht nicht mit den Charakteren identifizieren. Allen anderen wäre der Roman sprachlich und was charakterliche Tiefe anbelangt wahrscheinlich zu schwach und unausgereift.


Bewertung: 4 von 10 Bücherwürmer


Anmerkung:

Auf Deutsch erschienen unter dem Titel "Die Tochter von Avalon" bei Blanvalet, die ISBN ist 978-3442244546.

Eure Lucina :-)

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